Neujahrsempfang in Uetersens Partnerstadt Wittstock : Eine überaus lebendige Stadt

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Rund 400 Bürger waren der Einladung von Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann zum Neujahrsempfang gefolgt. Unter den Besuchern, die sich am Donnerstagabend in der Stadthalle eingefunden hatten, waren Uetersens Bürgervorsteherin Heike Baumann und Bürgermeisterin Andrea Hansen.

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20. Januar 2012, 20:42 Uhr

Jörg Gehrmann zeigte sich in bester Laune. Wittstock sei eine äußerst lebendige und über ihre 15000 Bürger engagierte Stadt, die die Herausforderungen der Gegenwart meistert und damit die Zukunft gestalten werde. Bei der Vorbereitung seiner Rede sei es ihm, wegen die Vielzahl der aufzugreifenden Aktivitäten und Themen so vorgekommen, als ob diese Stadt aus 150000 Einwohnern bestehe. Von der Fläche her wäre das durchaus möglich. Es würden auch noch mehr Menschen hineinpassen in die Dossestadt, denn Wittstock ist flächenmäßig die drittgrößte Gemeinde Deutschlands (417,2 Quadratkilometer). „Wir konnten die Verbindlichkeiten von elf Millionen Euro um eine Million Euro senken. Ich glaube, diese Entwicklung zeugt davon, dass trotz unserer Investitionen unser Haushalt in die Richtung der Konsolidierung geführt wird. Ziel ist es, im Jahre 2015 Verbindlichkeiten in Höhe von acht Millionen Euro zu erreichen“, schnitt Gehrmann ein wichtiges Thema an, dem man sich zusammen mit der Politik und weiteren guten Partnern entschlossen stellen wolle. Der Bürgermeister ging während seiner Rede auch kurz auf die Uetersener 777-Jahrfeier ein, die von zahlreichen Bürgern aus Wittstock besucht worden war. Motto: Regen bringe Segen. . . „Die 777 Meter lange Festtafel, in die eine 300 Meter lange Rosengirlande eingebettet war, ist beeindruckend gewesen. Eine tolle Idee und ein tolles Bild. Aber der Regen gab diesem Tag eine ganz besondere Note. Wir hielten aber gemeinsam durch, und glauben Sie mir, wir hatten in Wittstock zur 750-Jahrfeier ebenfalls viel Regen und den damit verbunden Segen“, so Gehrmann. Es könne gut sein, dass diese beiden Feierlichkeiten gerade wegen der außergewöhnlichen Klimawahrnehmung in besonderer Erinnerung blieben.

Stadtverordnetenvorsitzender Dr. Karl Gärtner dankte im Anschluss den Verantwortlichen aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Bankenwesen, ohne die eine erfolgreiche Gestaltung der Stadt nicht möglich wäre. Gärtner würdigte zudem den Einsatz aller für den Solarpark auf dem Gelände des früheren Militärflugplatzes. Der Park sei seit einem halben Jahr am Netz und in der Lage, ganz Wittstock mit Strom zu versorgen.

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