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Uetersener Nachrichten

25. September 2017 | 13:24 Uhr

Handball : Eine starke Halbzeit reicht zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das waren zwei Derby-Halbzeiten zwischen den Frauen des Moorreger SV und TSV Uetersen (21:26) so unterschiedlich wie „Tag und Nacht“. Hervorragend eingestellt von Trainer Ralf Gothe legten die TSVerinnen ein gelungenes Tempospiel hin und standen super in der Abwehr, in der es in der Kreismitte kein Durchkommen für Moorrege gab.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 19:25 Uhr

Anders auf der anderen Seite. Torfrau Anke Timmann folgen die Bälle förmlich um die Ohren. Dass sie kaum einen Ball anfassen konnte, lag am Moorreger Anwehrverhalten. Da die MSV-Abwehr oft nur zum Foulspiel kam, wurde dieses mit Siebenmetern bestraft, die Jana Heinsohn souverän versenkte. So zog Uetersen ab Mitte der ersten Halbzeit Tor um Tor, erzielt von allen Positionen aus, davon und lag mit neun Toren (10:19) zur Pause vorn.

In der Halbzeitpause gab es für Uetersens Trainer Ralf Gothe nichts zu bemängeln. „Meine Mannschaft hatte super ins Spiel gefunden. Hat stark in der Abwehr gestanden und einen super schnellen und druckvollen Angriffshandball gezeigt.“

Anders war die Stimmung bei MSV-Trainer Andree Buhse. Er packte seine Frauen an die Ehre: „Wir müssen als Team agieren sowie uns von den beiden Mitspielerinnen Seidel und Kieschke und den Fans positiv verabschieden.“

Das wurde dann umgesetzt, der MSV spielte wie ausgewechselt. Für die glücklose Timmann kam Lorenz ins Tor und das war für die TSVerinnen wie bei „Hase und Igel“. Egal wohin der Ball kam, Lorenz und die Deckung waren da. Dieses bis zur 48. Minute, da musste sich Lorenz erstmals per Siebenmeter von Heinsohn geschlagen geben. Auf der anderen Seite hatte Moorrege dem TSV bis dahin (17:21, 49.) Tor um Tor abgeknappert. Uetersen hatte zwar weiter Möglichkeiten, war aber durch die hervorragende Leistung des MSV beeindruckt und traf nicht mehr. Dann wechselte Gothe, der zugesehen hatte, wie seine Frauen nur noch hinterher gelaufen waren, sich Fehler im Angriffsspiel geleistet hatten, Kümüs ein, und die sorgte mit weiteren fünf Treffern auf ihrer Habenseite, dass der TSV als verdienter 26:21-Sieger die Halle verließ. Die MSVerinnen waren sich einig: „Wir haben das Spiel in Halbzeit eins verloren, aber eine ganz tolle zweite Halbzeit (11:7) gespielt.“

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