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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 08:45 Uhr

Filmkunst : Eine Sitcom made in Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gerrit Gronau und sein Team drehen derzeit sehr fleißig an der ersten „Sitcom“. Eine „Sitcom“ ist eine Situationskomödie, die auf die US-amerikanischen Comedy-Shows im Hörfunk der 1930er und 1940er Jahre zurückgeht. Das Fernsehen übernahm das Konzept, und strahlt immer wieder neue Begegnungen aus, meist als Serie.

shz.de von
erstellt am 22.Jul.2013 | 20:20 Uhr

Auch die Internet-Gemeinde hat sich mit der Sitcom angefreundet. Auf dem Videoportal „youtube“ gibt es inzwischen eine Vielzahl von Filmchen von unterschiedlichster Qualität.

Und Gerrit Gronau will dorthin. Er will mit seiner Sitcom, die das Leben in einer Wohngemeinschaft (WG) dreier ganz unterschiedlicher junger Männer beschreibt, bei der „youtube“-Gemeinde ganz besonders viel Eindruck erwecken, viele „Klicks“ erzielen, und dann vielleicht sogar Werbepartner gewinnen, um die laufende Produktion mit immer neuen WG-Erlebnissen zu finanzieren.

Das Filmen ist für Gerrit Gronau immer noch Hobby, obwohl er schon weiß, wohin die Reise für ihn gehen soll: auf den Stuhl des Regisseurs und vielleicht auch Produzenten. Bevor er ein diesbezügliches Studium aufnimmt, möchte der Uetersener, der vor zwei Jahren sein Abitur am LMG abgelegt hat, den Beruf des Kaufmannes für audivisuelle Medien erlernen.

Zurück zu seiner Sitcom: Derzeit wird im Burg-Kinocenter und insbesondere in der Aula des Ludwig-Meyn-Gymnasiums gedreht. Dort kann Gronau auf die Kulisse der Theater-AG zurückgreifen. Und das noch bis Anfang August.

Bis Ferienende möchte Gerrit Gronau genug Material „im Kasten“ haben, um die drei ersten Folgen, die als Prolog oder besser: Pilotprojekt dienen, schneiden und vertonen zu können. Sie dauern jeweils etwa 20 Minuten.

Ende August/Anfang September will Gronau diese drei ersten Folgen im Burg-Kinocenter zeigen – einem ausgewählten Premierenpublikum. Ob seine Sitcom auch öffentlich im Kino zu sehen sein wird, stehe, sagt er, noch nicht fest.

Auch das neue Filmprojekt wird vom Kreisjugendring, dem Kreis und der Sparkasse Südholstein finanziell unterstützt.

Für die „Jugendinitiative mit Pfiff“ hat sich Gronau ebenfalls beworben, nachdem er den Preis schon einmal entgegennehmen konnte. Damals für den Film „Kalter Frühling“. Die Preisvergabe in diesem Jahr erfolgt am 5. Dezember. Derzeit wird das Projekt mit 500 Euro gefördert.

Und so heißen die ersten drei Beiträge: „Mitbewohner gesucht“, „Der Gesangsfetischist“ und „Ein netter Kerl“.

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