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Tornesch : Eine Radtour quer durch die Stadt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bebauung und Infrastruktur im Fokus Sozialdemokraten radelten mit Ernst Dieter Rossmann und 40 Interessierten.

Tornesch | Das Interesse an der politischen Radtour mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann war enorm. Der Einladung der Tornescher Sozialdemokraten am Sonnabendnachmittag für zwei Stunden durch Tornesch zu radeln und dabei die Wohnbebauung, das Ärztezentrum, das Radwegenetz und die geplante Lage und Gestaltung des Sees im Wohngebiet „Tornesch am See “im Fokus zu haben, waren etwa 40 Teilnehmer gefolgt.

Unter ihnen waren zahlreiche Nicht-Sozialdemokraten und auch zwei Uetersener Stadtvertreter. Die Tour startete am Awo-Centrum Friedrichstraße, führte durch den Tunnel an der Norderstraße Richtung Thujaweg und Ohlenhoff, weiter durch das Wohngebiet „Tornesch am See“, über den Gärtnerweg zur Esinger Straße, von dort an die Friedlandstraße zum Neubaugebiet „Alter Sportplatz“ bis zur Willy-Meyer-Straße und über die Uetersener Straße an die Esinger Straße mit Ziel Restaurant „Mr. Grande“ zum Genießen eines Erfrischungsgetränkes.

Ausgearbeitet hatte die Tour der SPD-Ratsherr Artur Rieck, unter anderem Mitglied im Finanzausschuss, Bauausschuss und Umweltausschuss. Beim Start an der Kreuzung Friedrichstraße/Ahrenloher Straße/Esinger Straße erläuterte er den Beschluss des Bauausschusses zur Schaffung einer Abbiegespur von der Esinger Straße aus in den Tunnel Ahrenloher Straße, um einen besseren Verkehrsfluss in dem Kreuzungsbereich zu erhalten.

Auf großes Interesse stießen auch die Erläuterungen, die Artur Rieck in der Straße Ohlenhoff, dem Tor zum Wohngebiet „Tornesch am See“ von der Ahrenloher Straße aus, gab. Dort, wo bislang Zirkus-Unternehmen Richtung Baumschulenweg ihre Zelte aufschlugen, wird der See entstehen. „Grundsätzlich wird er für die Öffentlichkeit zugänglich sein, aber es wird kein Badesee“, so die Antwort von Artur Rieck auf die zahlreichen Fragen zu dem Naherholungsbereich, zu dem auch ein Rodelberg gehören wird. Die Planungen sollen bis zur Kommunalwahl im Mai 2018 abgeschlossen sein.

An der Willy-Meyer-Straße gaben Ludwig und Gerd Schröder, die Investoren des Ärztehauses, Auskunft über den Neubau, der auf dem Gelände der alten Post entstehen wird und die Integration des ehemaligen Sparkassengebäudes, in dem bereits Arztpraxen eingerichtet wurden.

„Verwaltung, Selbstverwaltung und Investor haben bei der optischen Gestaltung eine gute Lösung gefunden“, merkte der SPD-Bundestagsabgeordnete anerkennend an. Auch den Einsatz der Sozialdemokraten für die qualitative Verbesserung der Radwege und die Neugestaltung der Fahrradgarage mit 300 Stellplätzen hob Rossmann nach der Tour lobend hervor. Ebenso die Tornescher Lösung für eine Verbesserung der Auffahrtsituation auf die A23. „Ich habe den Verkehrsminister angeschrieben, da muss weiter Druck gemacht werden. Auch die K22 und eine noch bessere Schienenanbindung sind für Tornesch wichtig“, resümierte Rossmann.

Er hat bei seinen Radtouren, die er mit den Tornescher Sozialdemokraten seit 30 Jahren durch den Ort unternimmt, die Wandlung der Kommune vom Dorf zu einer weiter wachsenden Stadt miterlebt, auch diesmal eine Weiterentwicklung festgestellt, und mit Interesse die Informationen über weitere Planungen zur Verbesserung der Infrastruktur verfolgt.

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erstellt am 04.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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