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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 14:55 Uhr

Fußball : Eine Nullnummer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Rasenplatz im Jacob-Thode-Stadion war zwar unbespielbar, aber auf dem Grandplatz am Thesdorfer Weg konnte das Landesliga-Spiel der 1. Herren des TSV Uetersen bei der SV Halstenbek-Rellingen II am Sonntagnachmittag angepfiffen werden. Ein Sieg wäre für die Rosenstädter im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert gewesen ‒ und die Partie begann durchaus verheißungsvoll.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2016 | 21:28 Uhr

Philipp Ehlers drang bereits in der fünften Minute in den HR-Strafraum ein, kam dann jedoch zu Fall ‒ einerseits, weil er über den Ball stolperte, andererseits aber auch, weil ihn ein Halstenbeker attackiert hatte. Die Pfeife von Schiedsrichter Jouri Savitchev (von Eintracht Norderstedt) blieb aber stumm. In der 17. Minute trugen die Uetersener einen schönen Angriff über die rechte Seite vor; über den agilen Raphael Friederich und Jannek Laut gelangte der Ball zu Kevin Koyro, dessen 15-Meter-Schuss die HR-Abwehr aber soeben noch abblocken konnte.

Schon zwei Minuten später gab es die nächste gute Gäste-Chance, als Laut einen Alleingang durch die gegnerische Spielfeldhälfte hinlegte, sich stark gegen mehrere Halstenbeker behauptete und dann auch zum Abschluss kam. Laut selbst, seine Mitspieler und die TSV-Anhänger hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ball zischte knapp links am Ziel vorbei.

In der Folge fehlte den Rosenstädtern allerdings die nötige Zielstrebigkeit in der Offensive: Zwar hatte speziell Friederich über die rechte Seite noch einige gute Aktionen, doch in der Mitte fand sich kein Abnehmer. Viele hohe Bälle fing HR-Keeper Andre Asmus zudem sicher ab. Im Mittelfeld gab es zahlreiche Zweikämpfe. Einmal wurde Maik Stahnke in Höhe der Mittellinie hart von HR-Akteur Fabian Rußbüldt umgetreten, wofür Savitchev aber nicht einmal „Gelb“ zeigte.

Kurz nach der Pause scheiterte zunächst erneut Laut (48.), ehe TSV-Torwart Christopher Knapp, der sieben Tage vorher beim 1:0-Sieg gegen den Wedeler TSV noch unter Dauerbeschuss gestanden hatte, zum ersten und einzigen Mal sein Können zeigen musste: Als ein Halstenbeker von halbrechts aus abzog, fischte Knapp den Ball aus dem kurzen Eck (52.). Auf der Gegenseite zeigten die Uetersener ein gutes Umschaltspiel, doch 20 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse waren sie mit ihrem Latein am Ende.

„Der letzte Pass ist nicht gekommen“, gab TSV-Trainer Peter Ehlers zu und befand: „Da hat uns ein Stürmer wie Marcel Jobmann gefehlt, der auch mal aus keiner Chance ein Tor macht ...“ Obwohl der Coach in der Schlussphase noch drei frische Offensivkräfte einwechselte, gelang den Uetersenern, anders als gegen Wedel, kein spätes Siegtor mehr.

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