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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 05:46 Uhr

Feuerwehr : Eine Investition in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wundern könnte sich, wer in den vergangenen Wochen an der Feuerwache vorbeigefahren ist. Ein Anbau der Feuerwache entsteht derzeit auf dem Gelände an der B431. Der Bau wurde nötig, weil ein Kleinbus untergestellt werden muss. Der Anbau ist allerdings deutlich größer als die Fahrzeughalle für die Löschfahrzeuge.

„Die Fahrzeuge für die Wehr werden immer größer“. erklärt Wehrführer Sven Heitmann, nachdem der Bau offiziell gerichtet worden war. In absehbarer Zeit müsste ein neues Löschfahrzeug angeschafft werden und das passe sicher nicht mehr in das alte Gebäude rein.

Deswegen werde jetzt schon größer gebaut. „Im Rahmen unseres Fahrzeugmanagements wird in der neuen Halle eines der Löschfahrzeuge stehen und der Mannschaftstransporter findet seinen Platz in den bereits bestehenden Räumlichkeiten“, so der Wehrführer. Zukünftig gibt es vier Stellplätze für die Fahrzeuge der Wehr. Der Erweiterungsbau umfasst 84 Quadratmeter.

Die Investition in die Zukunft hat ihren Preis. 160000 Euro muss die Gemeinde ausgeben, um die 1974 in Dienst gestellte Wache zu erweitern. Heitmann sieht das Projekt als einen zweiten Bauabschnitt, der Erweiterung denn bereits 2007 war die Wache ausgebaut worden. Die Feuerwehr-Unfallkasse hatte damals Verbesserungen zur Sicherheit der Kameraden gefordert. Bei dem jetzigen Projekt waren einige Veränderungen der ursprünglichen Planungen aufgrund von Forderungen der Unfallkasse nötig geworden. Im März rückten die Handwerker an. Jetzt konnte Richtfest gefeiert werden und im September rechtzeitig zum traditionellen Laternenumzug der Wehr soll der Anbau fertig sein.

Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) attestierte dem Anbau „eine nette Atmosphäre und lobt „die gute Auswahl der Steine“. Er bedankte sich bei allen beteiligten Handwerkern sowie Architekt Horst Bley aus Kolmar.

Der Mannschaftstransporter, für den das Gebäude erweitert werden musste, war in einer beispiellosen Aktion allein durch Spenden von Bürgern und Firmen angeschafft worden. 35000 Euro kostete das Fahrzeug, das hauptsächlich von der Jugendwehr genutzt wird. Der Nachwuchs der Truppe hatte zahlreiche Aktionen mit Unterstützung der aktiven Kameraden initiiert, um die Summe zusammen zu bekommen.

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erstellt am 30.Jun.2013 | 18:10 Uhr

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