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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 04:32 Uhr

Handball : Eine Halbzeit ebenbürtig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Deutsche Handball-Meister war am Sonnabend in Tornesch zu Gast. Nicht der Herren-Meister THW Kiel, sondern die Füchse Berlin Reinickendorf, die zuletzt gleich viermal in Folge A-Jugend-Meister wurden. Natürlich war die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen klarer Außenseiter gegen den Bundesliga-Nachwuchs aus der Hauptstadt, und bei einem 8:18-Rückstand zur Pause war Schlimmstes zu befürchten.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2014 | 20:40 Uhr

„Wir hätten richtig unter die Räder kommen können“, räumte Claas-Peter Schütt, der die Esinger A-Jugend zusammen mit Till Krügel trainiert, ein. Im zweiten Durchgang zogen sich die TuS-Talente jedoch deutlich besser aus der Affäre, hielten den Rückstand konstant bei zehn bis elf Toren und verloren am Ende mit 23:34. „Natürlich hatten wir vorab gehofft, dass die Niederlage noch knapper ausfallen würde – aber nach der ersten Halbzeit muss man ganz klar sagen, dass es auch noch deutlich schlimmer hätte kommen können“, analysierte Schütt.

Dass die „Fuchsjagd“ der Esinger im ersten Durchgang nicht allzu erfolgreich war, lag einerseits an der „Bombendeckung“ (Schütt) der Gäste, die zudem nicht nur mit einer guten ersten und zweiten Welle, sondern auch mit einem starken Positionsangriff glänzten. „Wir haben unserem Gegner in der ersten Hälfte aber auch in die Karten gespielt“, sagte Schütt angesichts der Tatsache, dass die TuS-Talente mit Fehlwürfen und technischen Fehlern ihren Gegner wiederholt zu Gegenstößen einluden.

Die Berliner trafen im Abschluss zudem immer wieder die richtigen Entscheidungen. „Da waren die Füchse sogar noch einen Tick abgezockter als der TSV Burgdorf“, so Schütt, der die Berliner lobte: „Sie rufen ihr Leistungsvermögen effizient ab!“ Dies gelang den Torneschern nur im zweiten Abschnitt: „Da haben wir selbst eine Viertelstunde lang sehr gut gedeckt, die Berliner wiederholt vom Torwurf abgehalten und einige gute Konter gelaufen“, lobte Schütt.

Im TuS-Tor hatte Niklas Beckemeyer mit starken Paraden mehrere persönliche Erfolgserlebnisse. Jorrit Sommer wehrte zwar auch einige Bälle ab, er haderte aber auch sehr mit den vielen Gegentoren. Am Ende wäre sogar ein noch knapperes Ergebnis möglich gewesen, doch die Esinger verwandelten nur einen von drei Siebenmetern (Leonard Dombrowski traf). Ausgeglichen war das Zeitstrafen-Verhältnis (je zwei pro Mannschaft). „Wenn wir gegen ein Team wie die Füchse um den Sieg mitspielen wollen, müssen wir unsere Leistung aus der zweiten Halbzeit über 60 Minuten abrufen“, so Schütt, der abschließend betonte: „Der zweite Durchgang ist aber ein Lichtblick – auch in Bezug auf das nächste Spiel gegen den HC Empor Rostock, mit dem wir eher auf Augenhöhe sein dürften als mit den Füchsen!“

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