zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 14:18 Uhr

Handball : Eine gute Grundlage

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Lag es am ohrenbetäubenden Lärm in der Heidesandhalle? Oder machten doch die überwiegend kräftig gebauten Gegenspieler der HSG Schülp/Westerrönfeld/ Rendsburg die 1. Männer des TuS Esingen nervös? Fakt ist: Sieben Minuten lang blieben sie im Aufstiegs-Hinspiel zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein nicht nur torlos, sondern leisteten sich auch zahlreiche einfache Fehler.

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2015 | 19:14 Uhr

Die Heim-Sieben, die mit ihrem ersten Angriff gleich das 1:0 erzielt hatte, nutzte dies „nur“ zu einem weiteren Tor. Als sieben Minuten und zehn Sekunden auf der Uhr heruntergelaufen waren, gelang Daniel Günter dann aus dem halblinken Rückraum endlich der erste TuS-Treffer. Und damit war der Bann bei den Gästen gebrochen: Nur 55 Sekunden später egalisierte Tim Reichert von rechts aus zum 2:2.

Fortan lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Tornescher in der 14. Minute erstmals in Führung gingen: Nicolas Philippi traf nach einem Pass seines Bruders Benedict vom Kreis aus. Beide Brüder verrichteten, auch in der Abwehr, Schwerstarbeit. Bedauerlich war, dass es die Schiedsrichter Sötje/Sötje (HSG Horst/Kiebitzreihe) mit dem Heim-Bonus in einigen Szenen übertrieben. So waren die Gäste nach zwei frühen Zeitstrafen (gegen Nicolas Philippi und Günter) bereits nach 16 Minuten in doppelter Unterzahl ‒ doch sie trafen trotzdem: Einen von Benedict Philippi herausgeholten Siebenmeter verwandelte Jannik Genz eiskalt zum 8:7.

Nach dem ersten Drei-Tore-Rückstand (12:9) verkürzten Genz und Reichert sofort wieder zum 12:11. Direkt vor dem Ertönen der Pausensirene stellte Benedict Philippi mit einem brachialen Wurf den 16:15-Halbzeitstand her. Schon dieses Ergebnis wäre für die Esinger eine passable Ausgangsposition gewesen ‒ doch im zweiten Durchgang sollte es noch besser kommen. Lennart Haas egalisierte zum 16:16, dann verwandelte Genz auch den zweiten (und letzten) Strafwurf der Gäste (16:17). Bis zum 24:24 gab es ausnahmslos wechselnde Ein-Tore-Führungen, doch dann setzten sich die Esinger gleich dreimal auf drei Tore ab (24:27, 25:28 und 26:29). In der Schlussphase leistete sich Benedict Philippi einen Fehlpass sowie einen Schrittfehler, was die Schülper jeweils zu einem Gegenangriff und Tor nutzten (28:29). Dann war für Nicolas Philippi seine dritte Zeitstrafe gleichbedeutend mit der Roten Karte. Nach dem 29:29-Ausgleich (59.) hatten die Esinger trotz Unterzahl noch vier Großchancen ‒ Max-Lennart Albrecht traf aber nur den Pfosten und scheiterte dann ebenso wie Timo Kreckwitz und Günter noch vollkommen frei an HSG-Keeper Nils Martensen. Doch auch das Remis ist für die Esinger eine gute Grundlage für das Rückspiel!

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert