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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 20:08 Uhr

Eine gute Aktion

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Kreisstadt bleibt ein gutes Pflaster für die 1. Herren des TSV Uetersen: Zwei Wochen nach ihrem 4:2-Sieg bei TBS Pinneberg gewannen die Rosenstädter am Sonntag auch das Derby beim VfL Pinneberg II mit 1:0 und verkürzten ihren Rückstand auf die Tabellenspitze auf vier Punkte. Allerdings genügte die Leistung der Uetersener nicht immer gehobenen Landesliga-Ansprüchen: „Wir müssen uns momentan damit begnügen, erfolgreich zu spielen – das Schönspielen funktioniert noch nicht richtig“, stellte TSV-Trainer Peter Ehlers nach dem Abpfiff nüchtern fest.

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 21:43 Uhr

Gegen die auf einem Abstiegsplatz stehende VfL-Reserve hatten die Uetersener von Beginn an klare Vorteile. Allerdings versäumten sie es zunächst, ihre Überlegenheit auch in etwas Zählbares umzumünzen. So scheiterte Till Mosler, als er alleine auf Patrick Jobmann zulief, am VfL-Torwart (28.). Fünf Minuten später war Mosler zunächst wieder relativ frei durch, wurde dann aber noch von einem Pinneberger eingeholt und nach außen abgedrängt; nach Moslers Flanke in die Mitte bekam Eddy-Morton Enderle nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, so dass Patrick Jobmann erneut parierte.

In der 41. Minute gingen die Rosenstädter aber in Führung – und dieses Tor war alleine das Eintrittsgeld wert: Kirill Shmakov fand mit einem Diagonalpass Kevin Koyro, der den Ball mit seiner Brust zu Mosler prallen ließ. Mosler überlupfte ansatzlos die VfL-Abwehr und Koyro krönte dieses herrliche Direktspiel, indem er zum 1:0 einschoss. „Wir hatten eine gute Aktion – und die hat zum Sieg gereicht“, erfreute sich TSV-Liga-Manager Oliver Engl an der Effektivität seines Teams.

Im zweiten Durchgang waren Höhepunkte zunächst rar gesät. Von den Hausherren kam kaum etwas Konstruktives nach vorne. „Die Pinneberger haben unsere Abwehr viel zu selten gefordert“, so Engl, der lange Jahre selbst Verteidiger war. Allzu viel Arbeit musste Mats-Lennart Enderle bei seinem Start-Elf-Debüt in dieser Saison somit nicht verrichten. Einzig VfL-Akteur Fabian Knottnerus versuchte es immer wieder mit einigen Torschüssen, die Dennis Weber und Christian Förster aber beherzt abblockten.

In der Schlussphase häuften sich die Konterchancen für die Uetersener. Nach einem schönen Angriff über die linke Seite bediente Yannik Kouassi den eingewechselten Jannick Prien, dessen Schuss aber noch entscheidend abgefälscht wurde und knapp über die Latte ging (75.). Frank Saaba scheiterte von halblinks an Patrick Jobmann (81.), der fünf Minuten später nach Florian Blaedtkes Ecke mit einer Faust vor Jannek Laut klärte (Foto links). Dann verpasste auch Kouassi freistehend zweimal das 0:2 – aber es reichte auch so zum sechsten Saisonsieg!

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