Studienstiftung des Ludwig-Meyn-Gymnasiums : Eine große Bereicherung für das Schulleben

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Die Studienstiftung der Ludwig-Meyn-Schule ist zehn Jahre alt geworden. Dieser Anlass wurde von den Stiftern, Lehrern, Schülern und Stipendiaten gewürdigt. Höhepunkte des Abends waren eine kurze Rückschau und Vorträge von vier ehemaligen Gymnasiasten, die von der Studienstiftung profitiert hatten. Der ehemalige Ludwig-Meyn-Schüler Christian Frese und der frühere Landrat, Berend Harms, waren es, die die Stiftung einst aus der Taufe gehoben hatten. Neben der VR-Bank und der damaligen Kreissparkasse Pinneberg gehörten fünf weitere Privatpersonen zum Kreis der ersten Stifter.

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10. Januar 2012, 21:18 Uhr

Inzwischen steht der neue Schulleiter des LMG, Oberstudiendirektor Alexej Stroh, der Stiftung vor. An ihn sind auch Anträge zu richten, sofern die Studienstiftung Projekte von Schülern des Uetersener Gymnasiums finanziell unterstützen soll.

Der Schulleiter bezeichnete die Stiftung als eine große Bereicherung für das Schulleben. Sein Dank während der Jubiläums-Veranstaltung galt den Stipendiaten, den Initiatoren sowie allen weiteren Stiftern und Zustiftern, mit deren Hilfe die Idee umgesetzt werden konnte. Das Stiftungskapital beträgt derzeit 85000 Euro. Weitere Zustiftungen sind sehr willkommen. Diesbezügliche Informationen gibt es bei der Schulleitung, die telefonisch unter 04122/46030 zu erreichen ist.

In den vergangenen zehn Jahren profitierten 52 Stipendiaten von der Stiftung. Die dabei zur Verfügung gestellte Gesamtsumme beträgt 22000 Euro. Sinn und Zweck der Studienstiftung ist es, leistungsbereiten Schülern des 12. Jahrgangs die Möglichkeit zu geben, sich während der Ferien fachlich intensiv fortzubilden, indem sie zum Beispiel an Seminaren, Workshops oder ähnlichen Veranstaltungen teilnehmen. Die Stipendiaten verpflichten sich, für den Stiftungsvorstand einen Bericht über ihr Projekt zu erarbeiten.

Die anwesenden Stipendiaten schilderten in flammenden Reden ihre Erlebnisse während der Projekte. Pamela Martin berichtete von ihrem Aufenthalt im gläsernen Bio-Labor und Christina Schubert von ihrem Rom-Erlebnis.

Sie erarbeitete einen historischen Jugend-Reiseführer, der den alten Hafen der ewigen Stadt, Ostia Antica, ins Zentrum setzt (siehe auch die beiden auf dieser Seite abgedruckten Berichte von Lukas Woike und Timo Hobelsperger).

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