Tischtennis : „Eine großartige Veranstaltung“

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Durch den Gewinn des Pinneberger Kreispokals sowie den kampflosen Triumph bei der Landesmeisterschaft (kein anderes Damen-Team meldete), hatten sich die Frauen des TSV Uetersen für die Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen qualifiziert. Bei diesen nationalen Titelkämpfen, die in Fröndenberg an der Ruhr stattfanden, war eigentlich der Sprung ins Viertelfinale das Ziel der Uetersenerinnen. Am Ende zog TSV-Tischtennisspielerin Ute Zok folgendes Fazit: „Es war eine großartige Veranstaltung, auch wenn wir das Viertelfinale nicht erreicht haben!“

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09. Juni 2014, 18:14 Uhr

Immerhin 113 Landespokal-Siegerteams nahmen bei den Damen und Herren (jeweils aufgeteilt in A-, B- und C-Klasse) an dem Turnier teil, in den sechs Konkurrenzen konnten insgesamt nur 48 die KO-Runde der jeweils besten acht Mannschaften erreichen. Die Uetersenerinnen Petra Brand, Uta Brede, Ute Zok und Anna Ziarko und Ute Zok starteten am frühen Freitagvormittag in der Damen-C-Klasse mit einer klaren 0:6-Niederlage gegen den bayrischen Vertreter SV Hörstein. Im zweiten Spiel steigerte sich das Quartett aus der Rosenstadt aber gegen den TTF Stühlingen II (Südbaden). Besonders spannend war die Partie zwischen Petra Brand und der 50 (!) Jahre jüngeren Evita Wiedemann, das die sehr starke, junge Spielerin aus dem Schwarzwald für sich entscheiden konnte. Nur denkbar knapp mit 3:4-Spielen (bei ausgeglichenen 14:14-Sätzen) verloren die Uetersenerinnen, was aber schon das Ende ihres Traums vom Viertelfinal-Einzug bedeutete.

Am Sonnabend verzichtete Zok, die leicht verletzt war, auf einen Einsatz gegen den Werner SC (Westfalen). Brand, Brede und Ziarko spielten dagegen völlig unbeschwert auf und konnten den Gruppensieger noch etwas ärgern. Ziarko gelang im Einzel ein vielumjubelter 3:0-Sieg. Das Doppel Brede/Brand zeigte eine kämpferisch starke Leistung und steuerte den zweiten Punkt bei. Als Gruppen-Zweiter hinter Werne schaffte auch Hörstein den Sprung ins Viertelfinale, wo aber beide Teams Endstadion war. Am Ende gewann der TSV Lichtenwald (Württemberg) im Sauerland die Damen-C-Konkurrenz (im Finale mit 4:0 gegen den TTV Gräfenhausen/Schneppenhausen/Weiterstadt).

Zum Abschluss erhielten die vier TSV-Damen noch ein großes Lob von einem der Oberschiedsrichter. „Danach konnten wir uns, trotz der drei Niederlagen, glücklich und zufrieden auf die Rückreise nach Uetersen begeben“, so Zok.

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