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50 Jahre Parkhotel Rosarium : Eine funkelnde Perle Uetersens

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mehr als 200 Festgäste waren am Freitagabend der Einladung der Geschäftführung des Parkhotels Rosarium gefolgt und fanden sich zur Geburtstagsfeier in den Räumen des Hotels ein. Zu würdigen gab es dort ein „goldenes Jubiläum“ – 50 Jahre Parkhotel Rosarium.

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erstellt am 06.Apr.2014 | 18:00 Uhr

Um dabei zu sein, nahmen etliche Gäste auch weite Anreisewege in Kauf. Unter den Uetersener Ehrengästen waren Altbürgermeister und Ehrenbürger Waldemar Dudda, Bürgervorsteher Adolf Bergmann und Bürgermeisterin Andrea Hansen.

Dudda, 1964 Bürgermeister der Rosenstadt, erinnerte an das Jahr 1964 und die ersten Jahre des familiengeführten Betriebs. Bis zu dieser Zeit habe die Stadt nicht viel Glück mit der Verpachtung der Räumlichkeiten gehabt, die an Baracken erinnert hätten. „Von dem Tage an, als Sie mit Ihrem Mann im Rosen-Café Ihre Tätigkeit aufnahmen, trat eine grundlegende Wandlung zum Besseren ein“, richtete Dudda seine Worte an Maren Lexow und erinnerte dabei zugleich an deren viel zu früh verstorbenen Mann Kurt Lexow. Später sei ein Erbbaurechtsvertrag geschlossen worden, Grundlage für den Neubau eines Hotels mit „ansprechenden gastronomischen Räumen“, führte Dudda weiter aus. Der Vertrag sei zunächst per Handschlag besiegelt worden, so Dudda nicht ohne Stolz. Denn heute sind so geschlossene Verträge zwar grundsätzlich weiterhin möglich, werden aber kaum noch praktiziert. Dudda wünschte den Inhabern und Geschäftsführern Glück und bleibenden Erfolg.

Bürgermeisterin Andrea Hansen konzentrierte sich bei ihrem Grußwort auf die Gegenwart. Das Rosarium sei wohl der bekannteste Platz in Uetersen, das Parkhotel sei der Tisch, gediegen und voller Geschmack sowie ein attraktiver Tagungs- und Veranstaltungsort. Die Bürgermeisterin sprach ferner von einem nachhaltigen Zusammenwirken beider Seiten. „Unser Rosarium und Ihr Hotel sind ein Paar geworden.“ Gemeinsam gehe es eben besser! Auch sie wünschte dem Hotel eine gute Zukunft.

Den Grundgedanken der Gemeinsamkeit griff auch Geschäftsführerin Sabine Lexow auf, die betonte: „Bei uns geht es um das Einstehen füreinander. Respekt und Anerkennung empfinde sie für die Lebensleistung ihrer Eltern und die Initialzündung durch ihren Großvater Werner Tantau, der den Stein 1964 ins Rollen gebracht habe. Ihren Dank richtete sie auch an alle Mitarbeiter, die Gäste und Familienangehörigen.

Roland von Ziehlberg, Verleger der Uetersener Nachrichten, kündigte eine Sonderveröffentlichung zum Thema 50 Jahre Parkhotel Rosarium unter dem Motto „Vom Handschlag zum Vier-Sterne-Hotel“ an. Die ersten fünf Exemplare dieses mehrseitigen „Drehbuchs“, das einer liebevollen Chronik gleicht, überreichte er an die Geschäftsleitung.

Überraschungsgäste waren die Chorknaben Uetersen, die im Rosarium, die Stücke aus der Carmina Burana von Karl Orff und Verdis La Traviata sangen.

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