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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 15:20 Uhr

Eine fortlaufende Erfolgsgeschichte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Was wäre Esingen, was wäre Tornesch ohne die Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut in Tornesch? Es würde wohl nicht das Heimathaus und das Museum Mölln-Hof geben.

Doch was wäre die Kulturgemeinschaft ohne ihre vielen engagierten Mitglieder, die sich ideenreich dafür einsetzen, Kulturgut zu bewahren und jüngere Generationen dafür zu begeistern?

„Sie leisten seit 30 Jahren eine wertvolle Arbeit, die weit über den Kreis Pinneberg hinaus wirkt. Ihr Wissen schafft Identität und weckt Interesse am kulturellen Erbe. Diesem ehrenamtlichen Wirken gebührt Dank und Respekt“. Mit diesen Worten gratulierte Kreispräsident Burkhard E. Tiemann der Kulturgemeinschaft Tornesch zu ihrem 30-jährigen Bestehen und überreichte an den Ersten Vorsitzenden Harald Schulz eine Urkunde, die auch von Landrat Oliver Stolz unterzeichnet war. Auch Bürgermeister Roland Krügel, Bürgervorsteher Peter Daniel, Pastor Henning Matthiesen und Jürgen Mölln, Inhaber des Mölln-Hofes und Neffe des Gründungs- und Ehrenvorsitzenden Arthur Mölln, gratulierten zum 30-jährigen Vereinsbestehen.

„Es ist so viel Gutes entstanden durch die Kulturgemeinschaft und ihre engagierten Mitglieder“, sagte Bürgervorsteher Peter Daniel. Pastor Henning Matthiesen bezeichnete das Wirken der Kulturgemeinschaft als fortlaufende Erfolgsgeschichte, hob die Zusammenarbeit zwischen Kulturgemeinschaft und Kirchengemeinde hervor und verriet, dass die volkskundliche Sammlung im Museum Mölln-Hof für ihn ein Stück „lebendige Erinnerung an seine Kindheit“ auf dem Land sei. „Jedes Jahr gibt es etwas Neues in der Kulturgemeinschaft, immer ist etwas im Gange. Dass das so bleibt, wünsche ich von Herzen“, so Pastor Matthiesen.

Vereine seien das Herz der Gemeinschaft, betonte Jürgen Mölln. Was die Kulturgemeinschaft in 30 Jahren und seit 15 Jahren auf dem Mölln-Hof geleistet habe, sei enorm. „Ich werde dieses Engagement weiter unterstützen“, versprach er und überreichte einen riesigen geräucherten Schinken „als Stärkung“ bei einem Kulturgemeinschaftstreffen in der „Ideenschmiede“. Horst Lehmann, der zu den Gründungsmitgliedern der Kulturgemeinschaft und zum Vorstand der Ernst-Martin-Groth-Stiftung gehört, die das im Eigentum der Stadt befindliche Heimathaus verwaltet und vielfältige Maßnahmen zum Erhalt von Kulturgut in der Stadt und der Kulturgemeinschaft fördert, überreichte eine Fotografie, die alle elf Gründungsmitglieder der Kulturgemeinschaft zeigt und trug ein Gedicht „Letzte Ernte“ vor.

Damit leitete er zur Eröffnung des Erntedankfestes über, zu dem die Kulturgemeinschaft mit einem bunten Programm auf den Mölln-Hof eingeladen hatte.

Gründung am 8. Oktober 1985

Die Idee zur Gründung der Kulturgemeinschaft wurde auf der 700-Jahrfeier Esingens geboren. Am 8. Oktober 1985 haben dann Arthur Mölln, Margit Mölln (†), Hans-Joachim Wohlenberg, Werner Heitmann, Horst Lehmann, Hans Sporleder, Curt Hinz, Peter Polzin, Jürgen Körner, Erna Pott und Gerhard Pott (†) die Kulturgemeinschaft aus der Taufe gehoben. 307 Mitglieder zählt die Gemeinschaft nun mit ihren sechs Arbeitskreisen. Mehr als 14000 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben Mitglieder der Kulturgemeinschaft und der Esinger Liedertafel zur Schaffung des Heimathauses, das 1998 eingeweiht wurde, geleistet. Das Museum auf dem Mölln-Hof gibt es seit 2000.

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erstellt am 04.Okt.2015 | 17:02 Uhr

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