Hol över : Eine Fähre avanciert zum Fernsehstar

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Sie hat nichts übrig für rote Teppiche, verzichtet gerne auf angesagte Selfies, geht stattdessen unbeeindruckt von ihrem Ruhm ihrer Arbeit nach: Die kleine Fähre „Hol över“ hat nach der großen Party zur Saisoneröffnung Anfang des Monats (UeNa berichteten) nun bereits den zweiten außergewöhnlichen Termin

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17. Mai 2015, 21:15 Uhr

Regisseur und Journalist Christian Wackert rückte gestern zusammen mit einem Kameramann und einem Tontechniker an, um in Bild und Ton alles festzuhalten, was diese Fähre so einzigartig macht. Geplant ist, den Beitrag im Laufe des Jahres im Rahmen der Sendung „Terra Xpress“ zu zeigen.

Das Wissens-Erlebnis-Magazin mit Moderator Dirk Steffens beantwortet Fragen, die aus den Erlebnissen der Fernsehzuschauer entstehen, geht dem nach, was einem selbst passiert und jeden zum Rätseln, Staunen oder auch Freuen bringt. Dazu gehören besondere touristische Attraktionen in der Republik, solche, die eher ungewöhnlich, vielleicht sogar einzigartig sind. Die Kronsnester Fähre gehört eindeutig dazu.

„Das Team hat schon auf der Werft in St. Peter-Ording gedreht, wo das Boot neu kalfatert wurde“, sagte Hermann Röttger. Und vor über 100 Jahren auch gebaut wurde! Der Film wird zeigen, wie und warum ein Schiff wie die Fähre kalfatert werden muss. Danach reiste das Team weiter, nutzte die Fähre Wischhafen und landete endlich in Neuendorf, wo Fährmann Niels-Uwe Saß, die beiden Hobbyfilmer Alfred Schildhauer und Klaus Karlau sowie weitere Freiwillige bereits warteten.

Stundenlang fuhren sie am Nachmittag auf der Krückau hin und her, ließen sich bei ihren Gesprächen filmen, hoben auf Kommando Fahrräder an und von Bord, stiegen gehorsam unzählige Male ein und wieder aus. Bis endlich auch die letzte Einstellung im Kasten war! Die meiste Arbeit hatte Niels-Uwe Saß, der so ganz nebenbei auch noch die regulären Ausflugsgäste von einem Ufer an das andere bringen musste.

Kein Problem für einen Profi, und so waren alle Teilnehmer trotz des Abenteuers absolut entspannt. Lediglich Alfred Schildhauer und Klaus Karlau mussten sich daran gewöhnen, plötzlich vor der Kamera zu stehen.

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