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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 10:53 Uhr

Handball : Eine eindrucksvolle Revanche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit 41:33 (23:16) haben die 1. Männer des TSV Uetersen das Kreisderby gegen die HSG Rissen/Wedel gewonnen. So klar das Ergebnis letztendlich auch war, es wurde zwischenzeitlich eng. Da rettete aber Sören Lötje in dieser Phase mit tollen Paraden den Vorsprung.

Uetersen hatte nach der Pause aufgehört, Handball zu spielen. ,,Wenn man zur Pause mit sieben Toren führt, muss man nicht so unbedacht spielen”, übte Trainer Ramspott Kritik. Allerdings hatte Ramspott das schwere Spiel seiner Abwehr befürchtet. Ihm fehlte der Abwehrblock mit Lasse Timm und Simon Ossenbrüggen, wenn 6:0 verteidigt wurde. Die 5:1-Deckung mit dem vorgezogenen Jasper Timm stand so lange gut, wie bei Timm die Kraft vorhanden war. Tobias Bauer konnte ihn nicht zu 100 Prozent ersetzen. ,,Daran werden wir im Training weiter arbeiten”, so der Trainer.

Bedingt durch die beiden Ausfälle spielte beim TSV Lars Zwillus aus der Zweiten. Er hatte zwar ein wenig Pech beim Abschluss (holte einen Siebenmeter heraus), doch der Trainer bescheinigte ihm eine gute Leistung.

Ramspott hatte auch ein ungutes Gefühl bei den Schiedsrichtern. Dieses wurde ihm dann auch bei einigen dubiosen Entscheidungen vor allem nach der Pause bestätigt. Doch die relativ vielen Gegentore für den TSV wurden vor allem vor der Pause durch herrliche schnelle Abschlüsse und schön vorbereitete Treffer von Maximilian Ladiges auf Yannik Voß und Jasper Timm kompensiert.

In der Halbzeit musste reagiert werden. Janert, der es besser kann, hatte zu viele Treffer von den Außenpositionen kassiert. Sören Lötje machte es dann besser, musste er auch, weil Uetersen ganz schlecht in die zweite Hälfte gestartet war (25:22/35. und 28:25/40.). Da hatte man die Linie verloren und war in das alte Schema mit unvorbereiteten Würfen und zu vielen Fehlpässen gefallen, anstatt ruhig aufzubauen.

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erstellt am 03.Feb.2015 | 21:07 Uhr

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