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Kirchengemeinde : Eine Botschaft, die zu Herzen geht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Besucher der beiden Familiengottesdienste am 24. Dezember um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr dürfen sich auf ein Krippenspiel freuen, das ein bisschen von der klassischen Form abweicht, aber natürlich mit seiner Botschaft sehr zu Herzen geht.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2012 | 21:48 Uhr

An der gestrigen Generalprobe nahmen auch einige Eltern der mitspielenden Kinder sowie Pastor Henning Matthiesen teil. Er wird die beiden Familiengottesdienste leiten und zollte den Kindern bei der Generalprobe großes Lob.

20 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren spielen mit und verkörpern Josef und Maria (die Rolle der Maria ist doppelt besetzt), fünf Hirten, drei Könige, acht Engel, drei Wirtsleute und einen Erzähler der Weihnachtsgeschichte. Seit Oktober haben das Team des Kindersamstages Gesche Böttcher-Schalke, Katharina Rachow, Harm Klatt und der neue Gemeindepädagoge Benjamin Heine-Dauer mit den Kindern geprobt. Das erste Treffen erfolgte nach den Herbstferien. Jeden Freitagnachmittag haben sie sich seitdem jeweils für eine Stunde getroffen.

„Die Kinder waren sehr fleißig, haben ihre Rollen gut gelernt und waren sehr zuverlässigt“, lobt Gesche BöttcherSchalke die kleinen Akteure. Einige der Kinder hatten schon bei den Krippenspielen der beiden vergangenen Jahre mitgewirkt und brachten ein bisschen Erfahrung mit. Und doch ist das Krippenspiel diesmal anders. Dialoge und Spiel sind modern, sogar Geräusche wie das Anklopfen an die Tür des Wirtshauses werden zu hören sein. Und eine wesentliche Rolle kommt dem Wirt zu, bei dem Josef (Michael Jagemann) und Maria (Carolin Fidelius und Lara Kolatke) Unterkunft im Stall finden. Der Wirt (Emilia Schalke) fühlt sich vom ständigen Klopfen an seiner Tür gestört: Erst Josef und Maria, dann ein Stern, später auch noch Hirten, Könige und Engel. Er schickt sie alle in den Stall. Als er nachschaut, um zu erfahren, was eigentlich dort los ist und erfährt, dass ein Kind geboren wurde, wird er jedoch freundlich und ist ganz gerührt. „Und das soll neben der klassischen Botschaft auch unsere moderne Botschaft sein: Stress ablegen und das Schöne und Besondere erkennen und sich darüber freuen“, so Gesche Böttcher-Schalke. Ein bisschen hat sie das Krippenspiel aber auch klassisch gestaltet. Denn in der modernen Fassung gab es keine Engel. Aber was wäre ein Krippenspiel ohne Engel? Und so hat sie auch acht kleinen Engeln eine Rolle gegeben. Auch vier bekannte Weihnachtslieder, bei denen die Gottesdienstbesucher mitsingen dürfen, wurden in das Krippenspiel integriert. Erzähler der Weihnachtsgeschichte ist der zwölfjährige Christoph Möbus.

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