Einweihungsfeier : Eine Aula für die Holmer Schule

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Der oberste Pauker der Holmer Grundschüler ist zu spät gekommen. Mit einem Schmunzeln reagierten vor allem die älteren Gäste der Einweihungsfeier der neuen Aula in der Grundschule, als Schulrat Michael Doppke zehn Minuten nach dem offiziellen Beginn erschien – und sich mit Behinderungen im Straßenverkehr entschuldigte. Am Beginn der Feier sollten die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Rektorin Andrea Zwack – sie hatte auch die Idee zur Schaffung des Gemeinschaftsraumes – fragte die Schüler, welche Nutzung sie sich vorstellen können. „Lieder singen“, „spielen“, „feiern“ und „tanzen“ wurde vorgeschlagen. Ausstellungen, Einschulungsfeiern und Disco’s möchten die Grundschüler in ihrer Aula sehen.

shz.de von
25. Mai 2012, 19:45 Uhr

Offiziell gebe es in der Heinrich-Eschenburg-Schule bereits seit 1966 eine Aula, zitierte die Rektorin die Schulchronik. Die Eingangshalle war für diese Zwecke gedacht, was selbst ihr nicht bekannt war, die sie seit 20 Jahren in Holm unterrichtet. Weil die Halle zu wenig Platz bot, sei man wohl für Veranstaltungen in die Sporthalle ausgewichen, so Andrea Zwack.

Dank der sinkenden Schülerzahlen konnte die Aula geschaffen werden. Ursprünglich waren dort Werk-, Material- und Lehrmittelraum, die in andere Gebäudeteile verlegt werden konnten. Die Schulleiterin bedankte sich bei der Gemeinde für die schnelle Umsetzung ihrer Idee, sowie bei den Mitarbeitern der Schule und des Amtes für die Unterstützung. Natürlich wurde die neue Aula genutzt, um ein umfangreiches Festprogramm vorzutragen.

Die Schaffung der Aula ist das Nebenprodukt von Umbauten an der Schule, die nach einer Brandschau notwendig wurden. So ist am Schulgebäude eine Außentreppe als zweiter Fluchtweg angebaut worden. Es gibt jetzt spezielle Brandschutztüren und Fluchtmarkierungen. Hinzu kam die Aula, wobei kräftig mit „Bordmitteln“ der Gemeinde gearbeitet werden konnte. Hausmeister Helmut Ladiges sowie die Mitarbeiter des Bauhofes packten kräftig mit an, etwa beim Abriß der Leichtbauwände, die die drei Klassenräume teilten. Die Bühne der Aula war bereits in Besitz der Kommune. Sie ist etwa zur Einsschulungsfeier in der großen Sporthalle oder beim Erntedankfest genutzt worden. 90000 Euro wurde für das gesamte Schulprojekt fällig. Davon sind 1800 Euro für die Aula ausgegeben worden. 200 Personen haben in dem Raum Platz. 132 Schüler werden derzeit in der Heinrich-Eschenburg-Schule unterrichtet.

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