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Offizielle Einweihung der Kindertagesstätte Hus Sünnschien in Langes Tannen : Eine 1a-Adresse mitten im Wald

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Von einem „Wunderland für Pädagogik“, einer „1a-Adresse“ und einem „Platz, an dem Kinder sehr gut gedeihen können“, sprach Bürgermeisterin Andrea Hansen am Sonnabend vor rund 100 geladenen Gästen, als es galt, die Kindertagesstätte „Hus Sünnschien“ einzuweihen. Eine Elementargruppe und drei Krippengruppen (derzeit 47 Kinder) wurden dort eingerichtet und sind dabei, das „Laufen“ zu erlernen. Denn erst vor wenigen Wochen konnte der Kindergarten bezogen werden, dessen Außenanlage noch im Entstehen ist.

shz.de von
erstellt am 06.Nov.2011 | 22:18 Uhr

Erste Büsche und Bäume wurden bereits gepflanzt, was auch Klaus Ulrich Sembill sehr freute. Der Regionalleiter der AWO ergriff als Vertreter des Trägers das Wort. Kurz vor seinem Ruhestand sei es ihm vergönnt, eine so schöne Tagesstätte einzuweihen. Er dankte allen, die durch ihre fachliche Unterstützung zum Gelingen des Baus beigetragen hätten, insbesondere dankte Sembill der Politik, die die finanziellen Mittel in nicht unbeträchtlicher Höhe (Gesamtkosten 1,2 Millionen Euro) bereitgestellt hatte und als Vertreter der Verwaltung dem Hochbauingenieur Thomas Kröger. Der Kindergarten praktiziere die Naturpädagogik und sei zugleich Lernwerkstatt. Sembill kennzeichnete beide pädagogischen Ansätze ausführlich und wünschte der Tagesstätte Sonnenschein, Freude und Vielfalt. Architekt Rudolf Birkholz sagte, dass ein solcher Moment einen schon etwas sentimental stimme. Rückblickend auf die Bauphase sagte er, dass alles reibungslos geklappt habe. Man sei sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen geblieben. Für ihn sei es ein schöner Moment, den Bau übergeben zu können.

Die Bürgermeisterin sagte noch, dass Uetersen sich nicht kaputtsparen lasse. Man sei ein zentraler Ort, der besondere Aufgaben habe, auch für die Region. Wenn es von dort immer wieder Kritik gebe, nach dem Motto, in Uetersen werde nicht genug gespart, sei das ungerecht. Man sei sehr froh, dass es hier inzwischen 132 Krippenplätze (inclusive der Tagesbetreuung) gebe. Das sei eine Quote von 32,9 Prozent.

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