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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 18:15 Uhr

Handball : Eindrucksvoll Revanche genommen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit 39:27 (Halbzeit 15:15) haben die Handballmänner des TSV Uetersen am Sonntagabend in der Sporthalle Seminarstraße eindrucksvoll Revanche für die unter dubiosen Umständen entstandene Hinspielniederlage gegen die SG Hamburg-Nord III genommen. Da hatte der Trainer der SG gepfiffen, weil kein Gespann erschienen war.

shz.de von
erstellt am 08.Mär.2016 | 21:26 Uhr

In überragender Spiellaune präsentierte sich Nils Ladiges, der ab Minute 15 in 1:1-Deckung genommen wurde, als er durch viel Platz im Rückraum fünf Treffer erzielt hatte. Die Maßnahme half der SG aber wenig, weil Ladiges gut von seinen Mitspielern in Szene gesetzt wurde und durch seine Schnelligkeit immer wieder zum Torerfolg kam. „Die SG hat sich auf Yannik Voß am Kreis konzentriert, der im Hinspiel acht Tore erzielt hatte, dadurch hatten wir Platz im Rückraum wie noch nie“, urteilte TSV-Trainer Bernd Ramspott.

Für den TSV-Trainer waren die eigentlichen „Helden“ aber Maximilian Ladiges und Lasse Timm. Ladiges spielte nur in der Abwehr, weil er Probleme im Wurfarm hat und Timm engagierte sich, obwohl er noch stark von einer Grippe geschwächt war. „Sie haben sich hervorragend in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte Ramspott.

In der ersten Halbzeit war das Spiel von Fehlpässen- und würfen auf beiden Seiten geprägt. Weil der TSV aber gut in der Abwehr gearbeitet hat, konnte zweimal ein Vorsprung von vier Toren erzielt werden (7:3, 12:8). Doch die SG kam zweimal zum Ausgleich (8:8, 15:15). „Das muss ich auf meine Kappe nehmen, weil ich nach den Führungen dachte, es geht in der Abwehr ohne Maximilian Ladiges“, übte Ramspott Selbstkritik.

Zur zweiten Hälfte kam der TSV dann schlecht aus der Kabine (15:17). Dann gab es viermal Gleichstand (17:17, 18:18, 19:19, 20:20). Als Nils Ladiges dann in Minute 40 per Doppelpack eine Zwei-Tore-Führung erzielen konnte (22:20), wurde diese stetig ausgebaut. In Minute 50 betrug sie sieben Tore (30:23) und selbst bei Unterzahl spielte der TSV eine doppelte Manndeckung aus und erzielte Treffer.

War Sören Lötje in Halbzeit eins zwischen den Stangen schon ein guter Rückhalt, konnte Hendrik Janert in den zweiten 30 Minuten diese Leistung noch toppen und wehrte auch zwei Siebenmeter der SG ab.

Besonders aufgrund der überragenden 2. Hälfte war der TSV-Sieg auch in der Höhe verdient.

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