Vogelschutz : Ein Zuhause für die Vögel

Nabu-Mitglied und Naturschützerin Gerda Veithoefer scheut auch in diesem Frühjahr keine Mühe, um Vögeln den Nestbau zu erleichtern. Denn nicht immer bietet die Natur aufgrund von Umwelteinflüssen sowie Baum- und Knickrodungen den für die Wildvögel nötigen Lebensraum. Auch Gärten sind oft nicht mehr so gestaltet, dass Singvögel und Kleintiere sich darin wohlfühlen.

Avatar_shz von
12. April 2013, 21:31 Uhr

Gerda Veithoefer ruft daher dazu auf, Nistkästen aufzuhängen. In ihrem Garten geht sie mit gutem Beispiel voran und auch in einer Naturschutzecke der Gemeinde am Eichenweg hat sie in den vergangenen Tagen mit gleichgesinnten Mitstreitern Nistkästen angebracht. „Sofort waren Vögel da. Die Tiere nehmen die Kästen wirklich gut an“, appelliert Gerda Veithoefer an Privatpersonen und auch Kommunen, das Nisten der heimischen Vogelwelt zu unterstützen. Doch Nisthilfe ist nicht gleich Nisthilfe. Gerda Veithoefer empfiehlt stabile Nistkästen aus Beton mit runden und auch ovalen Einflugslöchern. „Diese Nistkästen zahlen sich aus. Sie sind langlebig und verfügen über einen Marderschutz“, so die engagierte Heidgrabenerin. Sie dankt ihrem Bürgermeister Udo Tesch und den Gemeindepolitikern für die Unterstützung, denn die Gemeinde hat drei der bereits hängenden Nistkästen gesponsert und vier weitere bestellt.

Gerda Veithoefer wird dann auch diese Nistkästen in der Heidgrabener Naturschutzecke am Eichenweg gemeinsam mit ihren Mistreitern, zu denen auch Egon Heitmann von der Heidgrabener Jägerschaft gehört, anbringen. Auch das Anlegen eines Buschhaufens (Benjeshecke), in dem Vögel, Kleintiere und auch Rehe Schutz finden, ist dort geplant. „Auch in Gärten lässt sich so ein Buschhaufen mit Gehölzschnitt leicht anlegen. Und wer bei Neuanpflanzungen an Holundersträuche, Haselnuss, Schlehdorn, Vogelbeersträuche oder Klettergehölze denkt, schafft ebenfalls für Vögel und Insekten Lebensräume“, so der Rat von Gerda Veithoefer. Sie hat gehört, dass ein Eisvogel in der Nähe des Eichenweges am Bahngraben gesehen worden sei. Wer dies bestätigen könne, sollte sich bei ihr unter Telefon 52593 melden. „Der Eisvogel ist hier so selten geworden, auch für ihn müssten wir eine geschützte Bruthöhle schaffen“, macht Gerda Veithoefer deutlich. Auch wer sie unterstützen möchte, nach den Nistkästen zu sehen und sie eventuell im Herbst zu reinigen, ist willkommen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert