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Mittagstisch im Martin-Luther-Haus : Ein wertvolles Projekt der Nächstenliebe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine gute Idee hat sich durchgesetzt. Man schrieb das Jahr 2002, als ein glücklicher Zufall bewirkte, dass die Friedrich-Ebert-Grundschule und das Martin-Luther-Haus zusammenfanden. In der Schule suchte man eine Möglichkeit, einigen Kindern ein regelmäßiges Mittagessen zukommen zu lassen. Mütter des kirchlichen Gebäudes „Am Markt“ (Gemeinschaft in der evangelischen Kirche) wollten etwas für ihre Stadt, in der sie lebten, tun.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2012 | 21:02 Uhr

Die ersten Abstimmungsgespräche brachten schnell den gewünschten Erfolg. Daran erinnert sich noch heute Katrin Obermeyer, eine der Frauen der ersten Stunde. Der regelmäßige Mittagstisch, immer mittwochs, war geboren. Er ist inzwischen Bestandteil des offenen Ganztages an der Friedrich-Ebert-Schule. Am Mittwoch gibt es somit kein Extra-Angebot an der Berliner Straße. Die Kinder, regelmäßig nehmen 40 bis 60 Mädchen und Jungen teil, zieht es in das Martin-Luther-Haus, das sie längst ins Herz geschlossen haben. Die ersten Kinder kommen gegen 11.30 Uhr. Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgen Freizeitangebote des Betreuerteams im Alter von 28 bis 90 Jahren. Es wird gespielt und gesungen. Und auch Schulaufgaben werden, sofern gewünscht, gemeinsam in Angriff genommen.

Der betreute Mittwoch steht Kindern der Klassenstufen eins bis vier offen, Listen werden bei diesem offenen Angebot nicht geführt, es kommt, wer will.

Dennoch gibt es einige Regeln. Und die, so erzählt Katrin Obermeyer, wurden mit den Kindern gemeinsam entwickelt. Sie betreffen das Verhalten bei Tisch. Und es klappt, die Regeln werden eingehalten.

Anlässlich des zehnten Geburtstages dieses sozialen Projektes schaute neben der Schul-leiterin, Karen Schlüter, Bürgermeisterin Andrea Hansen vorbei. Beide Frauen lobten das nachhaltige Engagement der Gemeinschaft sehr und wünschten dem Projekt, dass es noch lange fortbestehen kann.

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