zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 00:16 Uhr

Angeln : Ein Verein macht(e) es vor

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Vereinsleben in der Rosenstadt wird von Politik und Stadtverwaltung wertgeschätzt. Darauf machte Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen auch am Freitagabend aufmerksam. Sie war Gast bei der Jahresversammlung des Sportanglervereins Uetersen-Tornesch. Getroffen hatten sich die Petrijünger im Tornescher Birkenhain an der Heimstättenstraße.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2012 | 21:14 Uhr

Die Mitglieder würden einen sehr zufriedenen Eindruck machen, sagte die Bürgermeisterin. Sie komme immer gerne zu den Anglern und könne diesbezüglich nur von sehr schönen Erlebnissen berichten. In Anlehnung an die Überlegungen, wie eine neue Stadt aus Tornesch und Uetersen denn heißen könnte, sagte Andrea Hansen. „Sie sind der erste Verein, der den Namen Uetersen-Tornesch hat. Wir sollten mehr regional denken, damit es nicht immer Streit gibt.“ Diesen Ball nahm der Vorsitzende, Rainer Darkow, gerne auf. Der frühere GAL-Politiker in Uetersen erinnerte zu Beginn seines Jahresberichtes an die Anfänge des Vereins. Gegründet worden sei er 1965 in Uetersen. Der erste Teich sei der „Oemeta“-Teich gewesen. Dort, am Ossenpadd, gebe es jetzt einen Schulhof. Weitere Gewässer seien in Tornesch angepachtet worden. Daher auch der Namenswechsel Uetersen-Tornesch. Inzwischen befänden sich alle Teiche des Vereins außerhalb des Uetersener Stadtgebietes, mehrere davon in Tornesch. „Wir haben stets gute Erfahrung in Tornesch gemacht. Wir haben dort nur Gutes erfahren. Auch bei den Städten wäre das so“, warb Darkow für einen sofortigen Zusammenschluss von Uetersen und Tornesch. An die Bürgermeisterin appellierte er, sich im Interesse aller Bürger dafür einzusetzen. Beide Städte profitierten voneinander.

Weiter ging es mit diversen Erfolgsmitteilungen, denn in der Tat handelt es sich beim SAV Uetersen-Tornesch um einen sehr zufriedenen Verein.

Das Fischesterben in der Köster-Kuhle sei in diesem Jahr ausgeblieben, wurde berichtet. In diesem Zusammenhang lobte Darkow die Initiativen beider Städte hinsichtlich der Schaffung von Eislaufflächen auf Wiesen. Das würde die Fische schützen. Wenn über deren Köpfe herumgekurvt werde, mache es die Fische nervös und sie benötigten zuviel Sauerstoff. Die Folge könne ihr Tod sein. Darkow informierte die Mitglieder darüber, dass das Setzkescherverbot nicht mehr existiert, dennoch könne man diese nicht sofort wieder einsetzen. denn eine Durchführungsverordnung müsse erst noch verabschiedet werden. Darkow ist ein Gegner von Setzkeschern. Die Mitglieder wollten zunächst einem Antrag folgen, den Anglern des Vereins sofort den Einsatz von Setzkeschern zu erlauben. Nachdem sich aber auch Markus Pulst, Zweiter Vorsitzender des Vereins, ebenfalls dagegen ausgesprochen hatte, scheiterte dieser an der Mehrheit. Die Durchführungsbestimmung soll abgewartet werden.Insbesondere für die jungen Mitglieder hatte Darkow eine weitere Botschaft „im Gepäck“. Es gebe zwar eine facebook-Seite der Angler, diese ersetze jedoch nicht die offizielle Homepage. Wer etwas Offizielles zum Thema Vereinsleben erfahren wolle, müsse sich die „Mühe“ machen, und unter „www.sav-uetersen-tornesch.de“ nachsehen.

Gewählt werden musste ebenfalls im Verlaufe der Versammlung. Jürgen Brandt wurde dabei zum Ehrenrat ernannt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert