Geburtstag : Ein Urgestein der Vertriebenenarbeit

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Kaum ein Stadtfest, kaum ein Markttag ohne diese Stimmungskanone. Gestern ist Erwin Krüger 80 Jahre alt geworden. Der „Leierkastenmann“ aus Uetersen mit Wohnsitz in Tornesch feierte im Haus Ueterst End, mit nahezu 80 Gästen.

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23. April 2012, 21:23 Uhr

Die hatten zum Teil eine beträchtliche Anreise hinter sich. Auch Schulfreunde aus Groß-Sabin konnte Krüger begrüßen. Dort, im Kreis Dramburg/Pommern, wurde Erwin Krüger am 23. April 1932 geboren.

Doch der Jubilar ist nicht „nur“ der Leierkastenmann von nebenan. 1946 nach Tornesch gekommen, engagierte sich Krüger sofort in den Vertriebenenverbänden. 1952 wurde er Mitglied in der Pommerschen Landsmannschaft, um bereits 1964 BVD-Kulturwart in Tornesch zu werden. 1966 wurde Krüger Heimatkreisbeauftragter des Kreises Dramburg. Seit mehr als 40 Jahren ist er Kreisvorsitzender des BVD, seinen Vorsitz im 1981 von ihm gegründeten Verein zur Erhaltung ostdeutschen Kulturgutes hat Krüger vor Kurzem abgegeben. Doch seine guten Taten, wirken bis heute nach. In Gestalt des Hauses Ueterst End. Diesem Kleinod hat sich Krüger 1983 zugewandt. Unter anderem ihm ist es zu verdanken, dass das Haus als Begegnungsstätte erhalten werden konnte. Aufgrund seiner diesbezüglichen Verdienste wurde er gestern ganz besonders geehrt. Der große Gruppenraum trägt in Zukunft seinen Namen: Der „Erwin-Krüger-Raum“ soll neben dem „Hans-Stampff-Raum“ an zwei Persönlichkeiten erinnern, ohne die die alte Mädchenbürgerschule vermutlich längst verfallen und abgerissen worden wäre. Der Geburtstag in großer Runde wurde mit einem Spanferkelessen fortgesetzt. Unter anderem die „Hamburgerer Originale“ setzten sich in Szene. Dort ist Krüger seit gut 30 Jahren Mitglied.

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