Sportpark Torneum : Ein Traum wurde Wirklichkeit

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Die beiden Kunstrasenplätze, der Naturrasenplatz, die Gymnastikwiese und der Laufparcours mit Fitness-Stufenanlage lagen am Tag der offiziellen Eröffnung des Sportparks Torneum unter einer Schneedecke. Doch allein die Dimension der bundesligatauglichen Sportanlage mit großem Fahrrad- und Pkw-Parkplatz sowie Clubhaus und Soccerhalle mit Gastronomie machten allen Gästen der Eröffnungsveranstaltung deutlich, dass am Tornescher Großen Moorweg etwas ganz Besonderes entstanden ist.

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25. Januar 2015, 18:16 Uhr

Von der Atmosphäre im Clubhaus und der Soccerhalle konnten sich die Gäste überzeugen, denn dort fand die Eröffnungsveranstaltung mit Ansprachen, einer Fußball-Showeinlage und einem Hallenfußballspiel „Radio Hamburg“ gegen „N-Joy-Radio“ statt. Bürgermeister Roland Krügel ging in seiner Ansprache auf den langen Weg bis zur Sportpark-Verwirklichung ein. „Es war einmal ein Fußballverein, der hervorragende Jugendarbeit leistet und dessen Anlage in die Jahre gekommen war ... So ähnlich beginnen Märchen. Unser Märchen wurde Realität und der Traum von einem Sportpark wahr.“ Der Bürgermeister dankte allen, die an der Verwirklichung des Traums mitgewirkt haben, ließ aber auch nicht aus, dass die Baumaßnahme nicht ganz reibungslos vonstattenging und dass Kostensteigerungen zu Unmut geführt haben. „Doch alles geht nur, wenn die Politik dahintersteht“, betonte Roland Krügel.

Innen- und Sportminister Stefan Studt (SPD) bezeichnete den Tornescher Sportpark als „etwas Großartiges“ und als Signal nach Hamburg für die Olympia-Bewerbung. „Sie haben in gemeinsamer Kraftanstrengung eine Sportanlage geschaffen, die ein deutlicher Gewinn für die ganze Region ist“, so der Minister. Moderne und vielfältige Sportangebote seien für Kommunen ein Standortvorteil im Wettbewerb um die Ansiedlung von Familien und Arbeitskräften. Stefan Studt verband sein Lob an die bereits 2011 als sportfreundliche Kommune ausgezeichnete Stadt Tornesch mit dem allgemeinen Appell an Sportvereine, sich für Menschen aller Generationen und jeder Herkunft zu öffnen.

Im FC Union Tornesch mit seinen 250 Erwachsenen und 300 Kindern und Jugendlichen ist diese Willkommenskultur seit langem zuhause.

FCU-Vorsitzender Carsten Richter begrüßte viele Ehrenmitglieder des Vereins, den Präsidenten des Hamburger Fußballverbandes Dirk Fischer und den Vorsitzenden des Kreissportverbandes Detlev Brüggemann. Als damaliger Vorsitzender des FC Union Tornesch hatte Detlev Brüggemann in den 1990er Jahren die Vision von einer „Sportanlage 2000“. Diese Vision sei nun in Erfüllung gegangen, betonte Carsten Richter. Auch er sprach allen an der Verwirklichung des Sportparks Beteiligten seinen Dank aus und hob besonders den weit über das Ehrenamt hinausgehenden Einsatz von FCU-Mitglied und Torneum-Projektleiter Frank Mettal hervor.

Landrat Oliver Stolz bezeichnete Tornesch als aktive Stadt und Stadt mit Zukunft. „Hier wird heute Sportgeschichte geschrieben“ sagte er und sicherte die Unterstützung des Kreises durch Sportfördermittel zu. Als Kosten für das Torneum waren 6,7 Millionen Euro veranschlagt worden. Im Endergebnis wird es wohl eine knappe Million mehr sein.

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