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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 18:24 Uhr

Richtfest : Ein Traum wird nun Wirklichkeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jede Menge fröhliche Gesichter sind während des Sommerfestes der St. Johanneskirche zu sehen gewesen, und das lag nicht nur an den zahlreichen Attraktionen für die kleinen und großen Festbesucher, wie Schminken, Hüpfburg sowie eine üppige Cafeteria. Ein lang gehegter Traum nimmt in Appen langsam Gestalt an.

shz.de von
erstellt am 01.Jul.2013 | 21:32 Uhr

Über dem neuen Gemeindehaus weht jetzt der Richtkranz. Das alte war 1961 geweiht worden und erfüllte sowohl bautechnisch als auch von den räumlichen Anforderungen her einer wachsenen Gemeinde nicht mehr.

Pastor Frank Schüler begrüßte die Gäste des Richtfestes und gab seiner Freude Ausdruck, dass das Projekt nun Gestalt annimmt. Der kirchliche Treffpunkt soll zusammen mit Kindergarten und Pastorat eine Linie bilden. Der Neubau steht gegenüber dem alten Gebäude etwas von der Straße Opn Bouhlen zurückversetzt. Es kann dadurch ein Gemeindeplatz vor dem Haus geschaffen werden.

Über 266 Quadratmeter verfügt dann die Gemeinde mit dem Neubau. Der Saal wird größer und zudem noch teilbar. Es gibt einen Jugendraum sowie einen Raum, in dem Projekte realisiert werden können. Konfirmandenunterricht könne dann auch in Kleingruppen gegeben werden. Der Sanitätstrakt wird modernisiert und das Gemeindebüro vergrößert. Das Haus soll barrierefrei zugänglich sein. Um den Besuchern des Richtfestes einen besseren Eindruck zu vermitteln, waren überall im Haus gelbe Zettel angebracht worden. Darauf hatten die Organisatoren geschrieben, welche Räumlichkeit bald an diesem Platz zu finden ist.

Die Arbeiten begannen im Frühjahr. Ein Dreivierteljahr soll die Bauzeit betragen. Gut 615000 Euro soll das Vorhaben kosten. 310000 Euro werden der St. Johannes-Rücklage entnommen, wobei darin bereits die Summe vom Kirchenkreis enthalten ist. 100000 Euro kommen als Zuschuss von der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest. Den Rest finanziert man über einen Kredit. Jürgen Manske, Vorsitzender des Trägervereins der AktivRegion, verwies auf die Bedeutung des Gebäudes für das Dorf. 30 Gruppierungen werden sich bald in dem Gemeindehaus treffen können. Nach den anfänglichen Vergabekriterien hätte St. Johannes aber gar nicht gefördert werden können. Erst nachdem Kirchengemeinden förderungsfähig waren, konnte Geld nach Appen fließen. Manske endete: „Gott segne dieses Vorhaben.“

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