Löscharbeiten bei klirrender Kälte : Ein Toter bei Wohnungsbrand

Ein 84 Jahre alter Mann ist bei einem Wohnungsbrand, ausgebrochen am frühen Sonntagmorgen, ums Leben gekommen. Er konnte von der Feuerwehr nur noch tot aus seiner Wohnung geborgen werden. Weitere Bewohner konnten sich selbstständig retten.

shz.de von
26. Januar 2014, 18:26 Uhr

Sie wurden von Kräften des Deutschen Roten Kreuzes (Schnelleinsatzgruppe) betreut.

Das Feuer war gegen 5.30 Uhr im rückwärtigen Bereich eines Einfamilienhauses ausgebrochen und griff schnell auf ein zweites, direkt angebautes Haus und dessen Dachstuhl über.

Bei klirrenden Temperaturen (minus 13 Grad Celsius) kämpften schließlich 150 Feuerwehrkräfte gegen die Flammen und den Rauch an.

Elmshorns Wehrführer Stefan Mohr ließ nicht nur Vollalarm für seine Abteilung geben, er alarmierte schnell weitere Wehren hinzu. Denn insbesondere Atemschutzgeräteträger wurden benötigt. Neben Kameraden aus Klein Nordende und Horst waren auch Uetersener Kräfte im Einsatz. Bei den niedrigen Temperaturen gerieten die unter Atemschutz Tätigen schnell an das Ende ihrer körperlichen Kräfte. Der Löschangriff war erst am späten Vormittag beendet. Beide Gebäude sind unbewohnbar. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei. Im Einsatz waren auch ein Notarzt, Rettungswagenbesatzungen und die Polizei.

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