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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 01:38 Uhr

Haseldorf : Ein Toter bei Großfeuer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einen Toten hat es gestern bei einem Großfeuer gegeben. Entdeckt wurde er bei Nachlöscharbeiten. Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um einen Bewohner des in Mitleidenschaft gezogenen Hauses. Das etwa 350 Jahre alte kombinierte Wohn- und Wirtschaftsgebäude ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Der Ausbruch des Feuers in dem metallbedachten Haus an der Straße Scholenfleth mit einer Grundfläche von etwa 300 Quadratmetern wurde gegen 15 Uhr entdeckt. Dichter Rauch quoll da aus dem Dach, das Feuer darunter breitete sich augenscheinlich schnell aus. Beim Eintreffen der Wehren aus Haseldorf, Hetlingen und Haselau brannte der Dachstuhl bereits lichterloh. Die Flammen wüteten unter dem Metalldach, die Hitzeentwicklung war gewaltig. Sie konnte zunächst nicht abgeleitet werden, weil es auch mithilfe der Wedeler Drehleiter, die nachalarmiert wurde, nicht gelang, sie zu öffnen. Erst der Einsturz des Ostgiebels leitete die Wärme nach draußen. Inzwischen war auch die Feuerwehr Uetersen alarmiert worden, die ebenfalls mit der Drehleiter ausrückte. Zu diesem Zeitpunkt verdichteten sich Gerüchte, es könne sich noch eine Person im Inneren des Gebäudes befinden. Die traurige Gewissheit, dass es einen Toten gegeben hatte, stellte sich gestern gegen 20 Uhr ein.

Auch nach mehr als einer Stunde bereitete das Metalldach den Einsatzkräften die größten Probleme. Der Einsatz dauerte bis in die Nachtstunden an. Beteiligt waren mehr als 100 Feuerwehrkräfte aus den fünf bereits erwähnten Wehren und dem Schlauchwagen des Kreisfeuerwehrverbands.

Die 15 Rinder und Pferde aus den Stallungen konnten von den Einsatzkräften gerettet werden. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Pinneberg entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

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erstellt am 21.Feb.2016 | 21:38 Uhr

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