Konzert : Ein toller Abend in zwölf Takten

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Etwa 70 Fans des Blues waren in die Museumsscheune gekommen, um Dirk Theege, Helge Margelowsky und Alfred Pelzer als Trio „Blues Cream“ zu erleben. Unter diesem Namen haben sich die drei Musiker für den Abend an der Heidgrabener Straße zusammengeschlossen. Blues ist eine Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt hat.

shz.de von
09. Dezember 2015, 19:04 Uhr

Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Das Standard-Blues-Schema ist der 12-taktige Blues. Das Wort leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung „I’ve got the blues“ oder „I feel blue“ („ich bin traurig“) ab.

Doch bei „Blues Cream“ ging es alles andere als traurig zu. Margelowsky (Blues Harp und Gesang), Theege (Gitarren) und Pelzer (Kontrabass) brannten ein Feuerwerk der Bluesgeschichte ab. Das Publikum bemerkte schnell: Der Abend setzte dem Blues die Sahnehaube auf. Ganz so, wie es der Name des Trios auch erwarten ließ. Insofern hätte ein solcher Kulturabend weit mehr Besucher verdient gehabt. Doch von den drei Musikern, die sonst bei „Schmitz Katze“, „Farmersroad Blues Band“ und „Apex Trio“ beheimatet sind, wird es noch viel zu hören geben. Eine entsprechend kulinarische Begleitung erfolgte von Manuela Brocks und ihrem Team vom Café Langes Mühle.

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