Christi Himmelfahrt : Ein Stück Himmel für jeden

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Die Neigung mancher Menschen, in jeder möglichen und unmöglichen Situation das Handy aus der Tasche zu ziehen, um etwas nachzugucken, namen die beiden Pastoren Vivian Reimann-Clausen und Henning Schlotfeldt während des gemeinsamen Christi Himmelfahrt-Gottesdienstes für die Marsch und Geest-Kirchengemeinden aufs Korn.

shz.de von
14. Mai 2015, 19:29 Uhr

„Du bist falsch davor“, kritisierte sie den Kollegen, als der während der Predigt so tat, als ob er Urlaubsbilder angucken wollte. Der Pastor für die Kreuzkirche Waldenau-Datum versuchte sich zu rechtfertigen, dass in jedem Landschaftsbild etwas Himmel zu sehen sei. So gaben die beiden das Thema für den Familien-Gottesdienst unter dem Motto „Ein Stück Himmel für jeden“ vor.

Gut 100 Gläubige waren zu dem Open-Air-Gottesdienst im Innenhof des Gemeindehauses der Pinneberger Kreuzkirche gekommen. Stellten die Kreisstädter die Mehrheit, so waren auch Teilnehmer aus Seester, Haseldorf, Hetlingen, Haselau, Moorrege, Heist und Appen gekommen, und zwar gemeinsam und per Fahrrad.

So wie der Mensch auf einem Bild ein Stück Himmel zu Orientierung brauche, so gebe Gott vor, „wo oben und unten ist“, erklärte Henning Schlofeldt während der Andacht, die immer wieder vom Gesang „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ unterbrochen wurde.

Der Himmel sehe aber nicht immer freundlich aus, gab die Pastorin für Moorrege und Heist zu Bedenken. Das erzähle von Gottes Zorn und dass die Welt noch nicht an ihrem guten Ende angekommen sei. gab der Pinneberger zu Bedenken.

„Also brauchen wir ein Stück Himmel auf Erden“, sagte Vivian Reimann-Clausen. Gott gebe die Antworten. „Wer Herz und Seele auf Empfang geschaltet hat, der hört die Worte“, steht für Schlotfeldt fest. Über die Worte stünden die Menschen in Kontakt, und der sei manchmal wichtiger als der Inhalt.

Zu dem guten Ende eines gelungenen Gottesdienst trugen die „Suppenköchinnen“ bei, denen Schlotfeldt mit Blumen dankte. Die hatten für eine Auswahl von flüssigen und vor allem nach dem bei durchwachsenen Außentemperaturen gern genommenen heißen Stärkungen gesorgt. Im Saal des Gemeindehauses gab es so viele anregende Klönschnacks.

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