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Wohngebiet Schilfweg : Ein Spielplatz der Extraklasse

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einen ausgefallenen Spielplatz der Extraklasse will die Stadt Tornesch in einem Neubaugebiet am Schilfweg errichten lassen. Das befürwortete der Jugend- und Sozialausschuss während seiner jüngsten Sitzung einstimmig bei Enthaltung von Sabine Werner (FDP).

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2015 | 19:06 Uhr

SPD-Mitglied Manfred Mörker sagte: „Ich bin hellauf begeistert. Endlich mal kein 08/15-Spielplatz.“ Die Landschaftsarchitektin Christine Vogt aus Borstel-Hohenraden hatte Pläne gezeigt und das Konzept vorgestellt. Der Spielplatz soll etwa 120000 Euro kosten.

Ausgehend von dem Straßennamen wählte Vogt das Schilf als Thema. Es knüpft auch an die geologische Geschichte der Region mit Nieder- und Hochmooren an.

Auf dem 130 Quadratmeter großen Gelände sollen Installationen aus natürlichen Baumaterialien das Schilf in überdimensionaler Größe und in verschiedenen Zuständen nachempfinden und zum Spielen einladen. Kleine und große Besucher sollen eine Landschaft mit vielen Winkeln und Höhenunterschieden entdecken können.

Von zwei Seiten fassen dreigeschossige Wohnhäuser mit Balkonen den Platz ein. Als Abstufung plant Vogt dort eine bepflanzte Hügellandschaft. An der dritten Seite verläuft ein Fuß- und Radweg, von dem aus die Besucher das Gelände betreten können.

In der Mitte soll sich eine Wiese als offene Fläche erstrecken, um die ein von Findlingen gesäumter Rundweg herumführt. Südlich davon können Kleinkinder in einer ruhigen Ecke mit Sand und einer Schilfhütte spielen. Nördlich soll ein Areal mit einem Kletter-Parcours, einer Tampenschaukel und einem Nest im Schilfturm für die größeren Jungen und Mädchen errichtet werden. Holzgestaltungs-Designer sollen die Geräte aus speichelechtem Material installieren. Die Stadt hatte 247 Mietparteien schriftlich um Ideen gebeten. Fünf antworteten. Ideen wie ein Basketballfeld und Fußballtore verwarf die Stadt aber aus Rücksicht auf die Nachbarn. 55 Kinder und Jugendliche wohnen in dem Gebiet, aber auch Senioren, die auf dem Platz spazierengehen können.

Die geplante Fertigstellung am Weltkindertag, 20. September, verschob Vogt auf Ende Oktober. Einige Pflanzen seien in der späteren Jahreszeit in besserer Qualität erhältlich.

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