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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 17:28 Uhr

Handball : Ein Sieg für den Doppel-Aufstieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nicht nur das Wohl und Wehe der eigenen Saison hängt für die 1. Männer des TuS Esingen an einer einzigen Partie, sondern auch die Zukunft der 2. Esinger Herren. Denn wenn die 1. TuS-Mannschaft am heutigen Sonnabend, 25. April (Anwurf: 16.45 Uhr in der Neuen KGST-Halle) ihr Aufstiegs-Rückspiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gewinnen, würde dies einen Doppel-Aufstieg bedeuten. Die 1. Männer selbst hätten dann den Sprung aus der Hamburg-Liga in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sicher. Dies würde zugleich bedeuten, dass für ihre Zweitvertretung, die die reguläre Saison 2014/2015 als Landesliga-Meister abgeschlossen hatte, der Weg in die Hamburg-Liga frei wäre.

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2015 | 20:59 Uhr

Das 29:29-Unentschieden aus dem Hinspiel am vergangenen Sonnabend in Westerrönfeld sieht TuS-Trainer Jan-Henning Himborn für sein Team als „eine gute Ausgangsposition“ an: „Jetzt müssen wir zuhause einfach nur gewinnen, um uns mit dem Aufstieg für die Mühen der letzten Wochen und Monate zu belohnen“, sagte der 34-Jährige. Neben jedem Sieg, egal in welcher Höhe, würde den Torneschern auch schon ein Unentschieden mit höchstens 28 Toren genügen. Dann hätten sie sich aufgrund der mehr erzielten Auswärtstreffer (diese Regelung findet beispielsweise auch im Fußball-Europapokal Anwendung) ebenfalls gegen den Traditionsverein aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde durchgesetzt.

Bei einem Remis mit 30 oder mehr Toren sowie bei einem Auswärtssieg könnten dagegen die Schülper jubeln. Dass HSG-Coach Volker Paul das 29:29 aus dem Hinspiel als „Wunschergebnis“ bezeichnete, tat Jan-Henning Himborn als „verbales Geplänkel“ ab: „Natürlich wäre es den Schülpern lieber gewesen, wenn sie mit ein paar Toren Vorsprung in das Rückspiel gegangen wären!“ Der Sportliche Leiter der TuS-Handballer hofft, dass die Schiedsrichter in Tornesch „konsequenter als im Hinspiel die Schülper Vergehen ahnden“. Sollte dieser Wunsch erfüllt werden, ist Jan-Henning Himborn „sehr zuversichtlich“, dass sich seine Esinger am Ende behaupten.

Nun gilt es für die Tornescher, den Vorteil, dass sie im alles entscheidenden zweiten Duell Heimrecht haben, zu nutzen. Vor zwei Jahren, als die TuS-Männer in den Aufstiegsspielen am TSV Alt Duvenstedt scheiterten, hatten sie nach einem 20:18-Hinspielsieg daheim das Rückspiel auswärts mit 18:27 verloren.

Der Verlierer der diesjährigen Aufstiegsspiele könnte auch noch den Sprung in die Oberliga schaffen ‒ wenn die 2. Mannschaft des THW Kiel nicht aus der 3. Liga Nord in die Oberliga absteigt. Bei vier noch ausstehenden Partien hat der THW II vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

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