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Jahresversammlung der Kleingärtner : Ein sehr aktives Gartenjahr gewürdigt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Freitag haben sich die Kleingärtner einmal abseits ihrer Anlagen und Parzellen getroffen. Der Vorstand hatte zur Jahresversammlung in die Kleine Stadthalle gebeten, galt es doch, Wichtiges zu besprechen und darüber auch abzustimmen.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2016 | 17:11 Uhr

Vorsitzender Marcus Gocks ließ das abgelaufene Gartenjahr Revue passieren, das so einigen Trouble hervorgerufen und somit Kosten verursacht hatte. Gocks sprach von einem teuren Jahr. Auf der Anlage am Pracherdamm galt es, die Stromverteilung zu erneuern, auf der Anlage Klosterkoppel musste eine Parzelle entsorgt werden. 20 Kubikmeter Abfall bis hin zu Asbestplatten sind dabei abgefahren worden. Zudem mussten dort mehrere Bäume gefällt werden. Auch auf der Anlage „auf dem Flidd“ musste eine Laube entsorgt werden.

Doch wo es Schatten gibt, da ist das Licht nicht weit. Insofern freute sich Gocks, auch Positives berichten zu können. Der Vorstand habe sich insbesondere über das gute Aussehen der einzelnen Parzellen gefreut. Überall sei gegärtnert worden. Auch das Altstadtfest sei hervorragend organisiert gewesen. Gocks dankte den Helfern und Planern. Auch seinen Vorstandskollegen und den Obleuten zollte der Vorsitzende Respekt und Anerkennung. Nichts ist so stetig wie der beständige Wechsel. Diese Erkenntnis fand auch im Verlaufe der Tagung Anwendung, galt es doch einen zweiten Vorsitzenden und einen Kassenwart zu finden. Neuer Zweiter Vorsitzender wurde Michael Laue. Seine Wahl erfolgte einstimmig. Nachfolger von Herbert Pubans als Rechnungsführer wurde Gerhard Heuer. Auch er wurde einstimmig gewählt.

Seitens des Vorstands waren drei Anträge an die Mitgliederversammlung eingereicht worden. Zum einen sollte der Mitgliedsbeitrag auf 25 Euro/Jahr erhöht werden, was auch auf ein einstimmiges Votum stieß. Zudem galt es, darüber abzustimmen, ob der Mitgliedsbeitrag für die Partner um vier Euro/Jahr erhöht werden sollte. Bei drei Gegenstimmen votierte die Versammlung auch dafür.

Der dritte Antrag betraf das Anliegen, die „Strafgebühr“ bei Fehlstunden vom zu leistenden Arbeitseinsatz auf 20 Euro/Stunde zu erhöhen. Und zwar vom 1. Jahr an, also ohne Mahnung. 68 Mitglieder stimmten mit „Ja“, zwölf mit „Nein“, drei Kleingärtner enthielten sich. Derzeit gehören dem Verein 600 Gartenfreunde an, 320 Parzellen werden bewirtschaftet, freie Lauben gibt es derzeit nicht.

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