zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 04:10 Uhr

Fußball : „Ein Schlag nach dem anderen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unglaublich, aber wahr: Auch ihr viertes Pflichtspiel nach der Winterpause verloren die 1. Herren des TSV Heist mit einem Tor Differenz. Nach dem 1:2 beim TuS Holstein Quickborn sprach TSV-Trainer Ingo Jopp wieder einmal von „einer sehr unglücklichen Niederlage“ und stellte klar: „Wir hätten auch dieses Spiel nicht verlieren müssen, sondern hätten es sogar gewinnen können!“

shz.de von
erstellt am 10.Mär.2015 | 21:19 Uhr

Damit, dass nicht auf dem Rasenplatz des Holsten-Stadions, sondern auf dem danebenliegenden Grandplatz gespielt wurde, kamen die akut abstiegsgefährdeten Heistmer am Sonntag besser zurecht als der gastgebende Aufstiegsanwärter. „Wir haben aus einer gesicherten Abwehr heraus immer wieder gut mit langen Bällen nach vorne gespielt“, schilderte Jopp seine Taktik, die zunächst auch voll und ganz aufging. Bei einem langen Abschlag von Gäste-Keeper Klaas Gerrit Both verschätzten sich TuS-Torwart Florian Walter und dessen Vordermann Fatih Demirtag. Lachender Dritter war TSV-Stürmer Adrian Prieto, der zum 0:1 einschoss (11.).

„Wir haben defensiv nichts zugelassen und zu dem Zeitpunkt verdient geführt“, sagte Jopp. Ausgerechnet, als die Heistmer in Überzahl waren (TuS-Stürmer Marco Lindner wurde lange am Spielfeldrand behandelt), kassierten sie zwei Gegentore. Vor dem 1:1, das Eike Fiedler aus dem Gewühl heraus erzielte (21.), versäumten es die Gäste, den Ball im Zentrum zu klären. Acht Minuten später köpfte Benjamin Wörmcke einen Ball in die Mitte, wo ihn Baris Ayik mit vollem Risiko direkt nahm und aus 20 Metern zum 2:1 ins lange Eck jagte (28.). „Beide Tore sind quasi aus dem Nichts gefallen“, haderte Jopp.

Doppelt bitter, dass die Heistmer zwischen den beiden Gegentreffern selbst eine Großchance nicht genutzt hatten, weil Andre von Glahns Kopfball nach Philipp Scharrels kurz ausgeführtem Eckstoß knapp über die Latte gegangen war (25.). So wurden die Seiten beim Stand von 2:1 gewechselt. Im zweiten Durchgang hatten die Heistmer Anstoß. Marc Richert sah, dass Walter zu weit vor seinem Gehäuse stand, und versuchte es aus dem Anstoßkreis mit einem Torschuss, der sein Ziel nur knapp verfehlte (46.). In der 70. Minute zielte Richert nach einem langen Pass über die rechte Seite erneut hauchdünn vorbei.

In der Schlussphase hatten die Gäste noch einige Halbchancen, doch auch in Überzahl (der Quickborner Daniel Owusu Agyei sah wegen wiederholten Foulspiels noch die Gelb-Rote Karte/89.) reichte es nicht mehr zum Ausgleich. „Wir haben in der zweiten Halbzeit richtig gut Fußball gespielt und und es war nicht zu sehen, dass es die Partie zwischen dem Tabellen-2. und dem Vorletzten war“, so Jopp, der klagte: „Zurzeit kommt ein Schlag nach dem anderen !“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert