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Handball : Ein Punkt als „positiver Auftakt“

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 5. Dezember 2015 war Jonathan Karow im Auswärtsspiel beim Altrahlstedter MTV Hamburg in der letzten Minute vom Kreis aus freistehend am gegnerischen Torwart gescheitert, weshalb sich die 1. Männer des TuS Esingen mit einem 23:23-Remis begnügen mussten. Als die Tornescher nun am Sonntag in ihrem nächsten Oberliga-Auswärtsspiel beim Preetzer TSV erneut ein Unentschieden erreichten, hatte Karow kurz vor Ultimo wieder seine Hände entscheidend mit im Spiel. Dieses Mal aber mit mehr Erfolg, denn Karow verwandelte nervenstark einen Siebenmeter zum 25:25-Endstand. „Im Laufe einer Saison biegt sich eben alles wieder gerade ‒ den Punkt, den Karow für uns im AMTV-Spiel nicht gewinnen konnte, hat er nun in Preetz gesichert“, sagte TuS-Trainer Claas-Peter Schütt, der das Ergebnis als „positiven Auftakt in das neue Jahr“ einstufte.

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2016 | 20:06 Uhr

In die erste Partie nach der kurzen Winterpause fanden die Esinger nur mühsam hinein. So gingen die Preetzer mit 3:0 in Führung, ehe in der Blandfordhalle auch die Esinger erstmals trafen. Die weiteren Spielstände in der Anfangsphase lauteten 5:2 und 6:4. „Wir haben in der ersten Halbzeit fast durchgängig mit zwei oder drei Toren zurückgelegen“, berichtete Schütt, der die 1. TuS-Männer zusammen mit Till Krügel trainiert. Den Pausenstand von 15:13 für die Preetzer kommentierte Schütt wie folgt: „Wir haben vorne zu viel liegengelassen und waren bei 15 Gegentreffern in 30 Minuten auch im Abwehrverbund nicht über-mäßig erfolgreich ‒ da wäre mehr möglich gewesen!“

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Tornescher aber deutlich in der Defensive. Bis zur 42. Minute verlief die Partie nun ausgeglichen, ehe die Gäste erstmals in Führung gingen ‒ auf das 18:20 folgten jedoch prompt zwei Preetzer Treffer zum 20:20. Beim nächsten ausgeglichenen Spielstand von 22:22 kassierte Daniel Abel eine Zwei-Minuten-Strafe, woraufhin die Hausherren zwei Tore zum 25:23 vorlegten. Die Esinger erkämpften sich aber den Anschlusstreffer und so gab es, wieder einmal, eine äußerst dramatische Schlussphase. Eine harte Attacke eines Preetzers am eigenen Kreis ahndeten die Schiedsrichter zunächst nicht. Als Benedict Philippi von Rechtsaußen in den Kreis hechtete, um den Abpraller zu erreichen, werteten die Unparteiischen die Aktion von PTSV-Spieler Lasse Böck gegen den Esinger aber als Foul und verhängten neben einer Zeitstrafe auch einen Siebenmeter. Karow, der zuvor bereits fünf Strafwürfe verwandelt hatte, schnappte sich den Ball und warf ihn fünf Sekunden vor Spielende nervenstark zum 25:25 ins Netz. Die Preetzer gaben danach von der Mittellinie aus noch einen Verzweiflungswurf ab, der das TuS-Tor aber klar verfehlte.

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