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Grundsteinlegung : Ein Projekt der Nächstenliebe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Bedarf an ambulanter Betreuung nimmt zu. Der Grund dafür ist die erfreuliche Tatsache, dass die Gesellschaft immer älter wird. Die weitgehende Selbstbestimmtheit bis hinein ins hohe Alter ist dabei der Wunsch vieler. Die Tagespflege, die in Uetersen von der Diakonie (Träger ist der Verein für Gemeindepflege) ermöglicht wird, wird derzeit noch im Jochen-Klepper-Haus angeboten. Doch es zwickt und zwackt an allen Gebäudeecken.

Die stark gestiegene Nachfrage hat dazu geführt, dass sich die Diakonie bereits vor einigen Jahren Gedanken um einen Neubau gemacht hatte. Aus dieser Idee ist inzwischen ein Rohbau geworden, der täglich an Höhe gewinnt. Gelegen am Tornescher Weg 76a soll das neue Gebäude in zentraler Lage die Bedürfnisse der Zukunft auffangen. Gestern erfolgte die Grundsteinlegung. Landtagspräsident Klaus Schlie höchstpersönlich versenkte die kupferne Kassette, gefüllt mit Münzen, Papieren, einer tagesaktuellen UeNa, einer Goldschmiedearbeit sowie Allegorien des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung, im Fundament. Schlie war auf Einladung von Inge Carstens, eine gute Freundin der Diakoniestation, in die Rosenstadt gereist. Er sei dieser gerne gefolgt, auch, weil ihm solche Themen am Herzen lägen. Was in Uetersen passiere, sei beispielhaft für andere Kommunen im Land, so Schlie. Maren Freundt, Leiterin der Diakoniestation, händigte der Landtagspräsident eine Urkunde und einen Ehrenteller aus, mit dem er das jahrzehntelange Engagement der Diakonieschwester würdigte. Die neue Diakoniestation mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 620 Quadratmetern und einem 170 Quadratmeter großen Tagespflegebereich wird voraussichtlich im kommenden Frühjahr eingeweiht werden können. Es entstehen Baukosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Architektin ist Ute Bargmann vom Architekturbüro W. Schulz.

Die Grundsteinlegung fand im Beisein des Vorsitzenden des Vereins für Gemeindepflege, Udo Tesch, Bürgermeisterin Andrea Hansen, CDU-MdL Barbara Ostmeier und der stellvertretenden Bürgervorsteherin Heike Baumann statt.

Im Anschluss an den offiziellen Akt ging es zum Mittagessen in das Gemeindezentrum der Erlöserkirche, nur wenige hundert Meter von der Diakoniestation entfernt.

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erstellt am 25.Apr.2016 | 20:48 Uhr

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