Ein positives Signal

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„Das Ergebnis ist ein großartiges Signal für den Kreis Pinneberg als Wohn- und Arbeitsort”, kommentierte Jan-Henrik Fock die Zahlen einer bundesweiten Bevölkerungsbefragung der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Die aktuelle Wirtschaftslage habe nach Meinung der Menschen im Kreis Pinneberg keine Auswirkungen auf ihre persönliche Situation, so der Sprecher der Wirtschaftsjunioren Pinneberg weiter.

shz.de von
28. Oktober 2012, 21:35 Uhr

Immerhin 37,4 Prozent der Befragten im Kreis Pinneberg erwarten in den nächsten zwölf Monaten einen konjunkturellen Aufschwung, gegenüber nur 27,4 Prozent im Bundesdurchschnitt. Auch bei der Entwicklung ihrer finanziellen Situation sind die im Kreis Pinneberg Befragten optimistisch, 82,5 Prozent erwarten im kommenden Jahr ein gleich gut oder besser gefülltes Portemonnaie, gegenüber 77,4 Prozent der Gesamtbefragten. Ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz schätzen fast 92 Prozent als „sicher“ ein, bundesweit sind es weniger als 90 Prozent.

Mit der jährlichen Bevölkerungsbefragung wollen die Wirtschaftsjunioren, junge Unternehmer und Führungskräfte aus allen Bereichen der Wirtschaft, ein gesamtpolitisches Bild erhalten. Im Zeitraum vom 5. bis 20. Mai 2012 beantworteten knapp 9200 Personen aus 61 Kreisen 27 Fragen zur Konjunktur-, Bildungs- und Sozialpolitik sowie zur Globalisierung und zum Euro. Drei weitere Fragen widmeten sich kreisspezifischen Themen. Dabei haben die Befragten klar zum Ausdruck gebracht, wo sich der Kreis Pinneberg weiterentwickeln muss: für den Bau der A20 hat sich eine Mehrheit von 58 Prozent ausgesprochen. Desweiteren wünschen sich die Menschen im Kreis Pinneberg eine Belebung der Elmshorner Innenstadt durch die Ansiedelung von Einzelhandelsbetrieben und Gastronomie sowie den Ausbau von öffentlichen Plätzen und Grünanlagen. Auch Veranstaltungen wie Stadtfeste und Konzerte würden die Attraktivität Elmshorns erhöhen. Mit den aussagekräftigen, wenn auch vielleicht nicht repräsentativen Ergebnissen im Rücken wollen sich die Wirtschaftsjunioren verstärkt in die politische Entscheidungsfindung einbringen. „Wir haben noch so viele Konzepte in der Schublade, aber keine Manpower sie umzusetzen“, so Jan-Hendrik Fock weiter. „Jungunternehmer und Führungskräfte sind herzlich eingeladen, bei uns mitzumachen. Wir wollen wachsen, um für die Region Akzente setzen zu dürfen.“ www.wjd.de

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