Weihnachtsmarkt in Tornesch : Ein Ort der Begegnungen

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In einer großen Backaktion hatten die Jugendlichen des TuS-Spielmannszugs viele Tüten mit Adventsgebäck gefüllt.
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In einer großen Backaktion hatten die Jugendlichen des TuS-Spielmannszugs viele Tüten mit Adventsgebäck gefüllt.

Vereine und Verbände sorgten im und am Pomm 91 für adventliches Treiben und verdienten Geld für wichtige Projekte.

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03. Dezember 2018, 15:54 Uhr

Tornesch | Der Tornescher Weihnachtsmarkt, erstmals im Pomm 91 und in Teilen der Pommernstraße angesiedelt, war ein voller Erfolg, trotz Schietwetter und Regengüssen. Die Besucher nutzten gestern die Begegnungsstätte und die Vorzelte der Außenstandbetreiber, um es sich adventlich gemütlich zu machen.

Auf die Laune schlug das schlechte Wetter nicht, das war all den fröhlichen Gesichtern unter den Markisen und im Pomm 91 anzusehen. Auch unter den vielen Standbetreibern, darunter alle vier Parteien, Vereine und Schulen, war die Stimmung bestens. Nach vielen Diskussionen über die Höhe der Standgebühr durften sie in diesem Jahr kostenlos ihre Leckereien und Basteleien anbieten. „Das finden wir ganz toll, ein großes Lob an die Stadt“, sagte Anette Piekilny, die mit ihren Kolleginnen vom Tierschutzverein selbstgebackene Hundekekse und gestrickte Strümpfe verkaufte, um mit dem Erlös die Kastration herrenloser Katzen zu bezahlen. Alle Standbetreiber waren angehalten, einen Teil der Einnahmen zugunsten der Senioren-Weihnachtsfeier der freien Wohlfahrtsverbände zu spenden. Der Rest ist für eigene Projekte oder die Vereinskasse gedacht.

Die obligatorischen Glühweinstände betrieben in Nachbarschaft SPD und FDP, bei der CDU gab es frische Waffeln und bei den Grünen Bio-Brot mit Raclette-Käse. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) tischte Erbsensuppe auf, selbst gekocht von den Kollegen aus Pinneberg. Der Sportangelverein reichte Fischbrötchen und Selbstgeräuchertes, und die Jungs von der Angel-Jugendabteilung vertrieben selbst geschnippelte Champignons samt Knobisauce. Die grillerprobten Jedermänner des Tus Esingen zauberten Grillwürste und Leberkäse. Die mit vielen Naschereien ausgestattete Cafeteria im Pomm 91 wurde von den Damen der Awo betrieben, und auch an einigen Außenständen gab es Selbstgebackenes, wie bei der Jugend des TuS oder Haus und Grund.

Freja freute sich über eine große Portion Zuckerwatte.
Freja freute sich über eine große Portion Zuckerwatte.
 

Neben all dem Handgefertigten, das es an den Ständen der Kunsthandwerker und Hobbybastler gab, waren auch diverse Basteleien Tornescher Kinder erhältlich. An der Fritz-Reuter-Schule hatte jede Klasse eine eigene Bastelidee umgesetzt. „Mit dem Erlös bekommt unser Schulhund Luna eine Zusatzausbildung“, so Lehrerin Andrea Engelhorn. An der Johannes-Schwennesen-Schule hatten Kinder, Kollegium und Ganztag gewerkelt, „zugunsten unseres Fördervereins“, so Schulassistentin Andrea Hatje. Die Kindergartenkinder der Wabe-Kita Weltenbummler hatten Seife, Holzweihnachtsmänner und selbstgemalte Tischsets angefertigt, um 3D-Malscheiben im eigenen Atelier zu realisieren. Für die Besucher gab es hier eine Bastelaktion, jeder durfte ein kleines Adventsgesteck zusammenstellen.

 

Bei der Jugend des Spielmannszugs gab es selbstgebackene Kekse für den Adventskaffee zu kaufen, zwei Wochenenden hatten die 20 Kinder und Jugendlichen dafür gebacken. Die Deutsche Waldjugend hatte Futterglocken für Wildvögel im Angebot und die Archivgruppe der Kulturgemeinschaft verkaufte selbstgeklebte, historische Tornesch-Kalender.

Höhepunkte für alle Kinder waren das Kinderkarussell und natürlich der Weihnachtsmann höchstpersönlich, der über das Gelände zog, viele fleißig einstudierte Gedichtvorträge und Liedchen anhörte und die kleinen Besucher alle einmal in seinen großen Sack voll Schokolade greifen ließ. Und beim Bummeln fanden sich genähte Schürzen, gehäkelte Stofftiere, gebastelte Karten, Strickwaren, Schmuck und viele weitere Geschenkideen. Seite 6

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