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Konstruktive Lösung : Ein neuer Name für die Marsch-Kita

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine konstruktive Lösung eines seit längerem schwelenden Streits in der Marsch ist in Sicht. Bürger aus Haseldorf und Haselau finden demnächst ein Flugblatt in ihrem Briefkasten, mit dem ein Wettbewerb gestartet wird. Ein Name wird für den neuen Kindergarten neben der Grundschule gesucht. „Wir wünschen uns viele Vorschläge“, erklärt Dr. Helmut Nagel, Pastor von St. Gabriel.

Der Haseldorfer Kirchengemeinderat hatte ursprünglich der neuen Einrichtung den Namen „St. Gabriel-Kindertagesstätte Haseldorfer Marsch“ gegeben. Als Träger meinte man, dazu das Recht zu haben. Das sahen die Politiker aus Haselau als Mitfinanziers anders.

„Einige Menschen konnten sich in dem Namen nicht wiederfinden“, gibt der Haseldorfer Pastor zu. Nagel erdachte zusammen mit seinem Kollegen aus Haselau, Pastor Andreas-Michael Petersen, in Gesprächen mit den Politikern beider Kommunen die Lösung, die Bürger bei der Suche nach einem neuen Namen einzubeziehen. „Wir freuen uns, diesen Weg gefunden zu haben“, sagt der Haselauer Politiker Rolf Herrmann.

Es sind bei den Vorschlägen mehrere Bedingungen zu beachten. So soll er kurz und prägnant sein, damit sich zum Beispiel die Mitarbeiterinnen nicht mit einem langen Namen am Telefon melden müssen. Abkürzungen oder ein Name, zusammengesetzt aus den ersten Silben mehrere Wörter sind durchaus möglich.

Die Idee sollte einen christlichen Bezug haben, denn schließlich ist die protestantische Gemeinde verantwortlich für die Betreuung. Und der Titel sollte die Region widerspiegeln. Mitmachen können Haseldorfer, Haselauer sowie Eltern, deren Kinder in den neuen Hort gehen. Jeder kann nur einen Vorschlag machen. Abzugeben ist er in den Gemeinden St. Gabriel und Hl. Dreikönig, der Kita, dem Bürgerbüro Haseldorfer Marsch oder per Mail an buero@kirche-haseldorf.de. Einsendeschluss ist der 15. Juni.

Anonym einen Vorschlag einzureichen macht keinen Sinn, denn dann kann man nicht an dem kleinen Gewinnspiel teilnehmen, das mit der Aktion verbunden wurde. Aus allen Vorschlägen wird einer gezogen, der ein Frühstück mit den Lütten aus der Kita genießen kann.

Die Vorschläge werden von einer Jury gesichtet, die zur Hälfte aus Haselauern und Haseldorfern besteht. Die beide Pastoren, Kita-Mitarbeiterinnen, Eltern und Haselauer Politiker machen mit. Haseldorfer Politiker sind nicht darunter.

In der Jury wird entschieden, wobei nicht wichtig ist, ob ein Vorschlag mehrfach gemacht wurde. Eine Zweidrittelmehrheit ist notwendig. Für die Entscheidungsfindung hat man sich zwei Termine freigehalten. Pastor Nagel: „Der Name soll möglichst zum neuen Kita-Jahr feststehen, das am 1. August beginnt.“

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erstellt am 07.Mai.2014 | 20:07 Uhr

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