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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 08:10 Uhr

Amtsantritt : Ein Lotse für Schwerbehinderte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Rosenstadt gibt es jetzt einen Schwerbehindertenbeauftragten. Es ist Michael Boehlke, der sich bereits seit längerer Zeit bei der „Uetersener Tafel“ ehrenamtlich engagiert.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2011 | 20:47 Uhr

Boehlke las den Aufruf des Seniorenbeirates in den UeNa und setzte sich daraufhin mit dem Vorsitzenden des die Interessen der älteren Generation vertretenden Gremiums zusammen. Die Vorstellungen beider Seiten waren deckungsgleich, so stellte sich der 1950 in Hamburg Geborene zunächst dem Sozialausschuss und später der Ratsversammlung vor, die ihn auch bestellte.

Von sofort an soll es regelmäßig Sprechstunden im Rathaus (Zimmer 2) geben. Der erste Termin ist am Donnerstag, 1. Dezember, in der Zeit von 16 bis 17 Uhr. Der Schwerbehindertenbeauftragte ist eine Art Lotse für die Betroffenen. Er muss insbesondere wissen, an wen sich die Ratsuchenden wenden müssen, wollen sie mit ihrem Anliegen weiterkommen. Daneben möchte er jedoch auch praktische Hilfe geben und zum Beispiel beim Ausfüllen von Anträgen behilflich sein. „Rechtsberatung mache ich jedoch nicht“, grenzt Boehlke ab.

Seit 1. Januar 2010 befindet sich der gelernte Industriekaufmann in der passiven Phase der Altersteilzeit. Selbst schwerbehindert, kennt der Familienvater die Sorgen des Klientels, für das er jetzt zuständig ist, genau. Und auch die mehr als 30-jährige Berufserfahrung, der dabei regelmäßige Umgang mit Menschen, helfe ihm bei der Einschätzung der jeweiligen Problemlage.

Michael Boehlke wird von Jörg Abke unterstützt. Der Kunstmaler, der viele Jahre lang in Portugal lebte, ist ebenfalls schwerbehindert und dadurch gleichfalls vertraut mit den Problemen derer, die nun im Rathaus fachlichen Rat suchen können. Die während der Sprechstunden erörterten Themen werden, sofern relevant, an den Seniorenbeirat weitergeleitet. Der besitzt ein verbrieftes Antrags- und Rederecht in den Fachausschüssen sowie der Ratsversammlung und tagt regelmäßig auch intern. Die Sprechstunden sind für die Betroffenen kostenlos. Ein Portrait über den neuen Schwerbehindertenbeauftragten lesen Sie demnächst.

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