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Zehnter Geburtstag im „Haus am Rosarium“ : Ein lebendiger Teil von Uetersen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mitten in der Stadt ist es 2006 erbaut worden, das „Haus am Rosarium“, das Senioren- und Pflegeheim am Großen Sand. Der Baukörper zeigt deutlich Präsenz. Und auch das „Innenleben“, das sind die Bewohner, die Mitarbeiter, die ehrenamtlich Tätigen und die Begleiter, ist fest eingebunden in Uetersen. Man feiert mit und mischt sich ein – ist ausgesprochen lebendig.

Gestern wurde während einer Feierstunde an den zehnten Geburtstag des 120-Betten-Hauses erinnert, in dem die Liebe, der gegenseitige Respekt und die Selbstbestimmtheit der Bewohner ihren festen Platz haben.

Man ist stolz, über starke Netzwerke zu verfügen und über diese auch draußen, vor der Tür, wahrgenommen und geschätzt zu werden. Diese Freunde des Hauses waren gestern mannigfaltig vertreten und würdigten dadurch den gemeinsamen Erfolg.

Eva Buban, die Einrichtungsleiterin, erinnerte an manche Begebenheiten während des ersten Jahrzehnts und daran, dass während dieser Dekade 758 neue Bewohner begrüßt werden konnten. „Machen Sie doch einfach, was Sie wollen...“ Das Motto im „Haus am Rosarium“ drückt die Freiheit aus, die jeder Bewohner genießt. Betreuung und Fürsorge auf Wunsch, doch die Eigenständigkeit ist der gelebte Grundsatz im Haus. Zahlreiche Aktivitäten strukturieren per se die Tage im Seniorenheim, diese Richtschnur kann aber auch jeder für sich selbst entwickeln. Individualität ist ein hohes Gut und wird auch im „Haus am Rosarium“ geschätzt. Für Hubertus Graf von Luckner vom Johanniterorden ist das Heim Teil der großen Johanniter-Familie und dazu noch eine „Perle“. Auch hier werde das Selbstverständnis des Ordens gelebt: das Bekenntnis zu Jesus Christus und der Evangelischen Kirche sowie der Dienst am Nächsten. Bürgermeisterin Andrea Hansen sagte, dass das Heim kein einsamer Planet sei, sondern vielmehr eingebunden in die Stadt.

Der große Zuspruch durch die Präsenz der Gäste zeige ihr, dass die Arbeit einen hohen Stellenwert erfahre.

Neben den bereits Erwähnten hatten die beiden Landtagsabgeordneten, Thomas Hölck (SPD) und Barbara Ostmeier (CDU), Altbürgermeister Karl-Gustav Tewes, Pastor Joachim Gorsolke, der die vorgeschaltete Dankandacht leitete, Otto Riewesell (Ideengeber und Lenker während der Bauphase) sowie viele ehrenamtlich Tätige und rund 40 Bewohner des Hauses an der Geburtstagsfeier teilgenommen, die mit einem „bunten Kaffeenachmittag“ endete.

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erstellt am 15.Feb.2016 | 21:54 Uhr

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