zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 12:26 Uhr

Feierstunde : Ein Kulturgut wird 200 Jahre alt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es weiß von einer spannenden, wechselvollen Geschichte zu berichten – das „Haus Ueterst End“ an der Kirchenstraße 7

shz.de von
erstellt am 23.Jul.2013 | 21:14 Uhr

In diesem Jahr wird das Gebäude 200 Jahre alt. Grund genug für die Vereine, die seit 31 Jahren bemüht sind, es zu erhalten, auf dieses Datum aufmerksam zu machen. Am 9. August wird zu einer Feierstunde in die ehemalige Schule eingeladen.

Der langjährige Vorsitzende des SHHB-Ortsvereins „Ueterst End“, Eberhard Knapp, jetzt Zweiter Vorsitzender, wird dabei von 19.30 Uhr an die Geschichte des Hauses erläutern. Knapp wird berichten, wie damals, im Jahre 1813, der Beschluss gefasst wurde, das alte, baufällige Küsterhaus abzureißen und an selber Stelle ein neues Haus zu errichten, die Mädchenbürgerschule.

Von der Zeit der napoleonischen Kriege und der Besetzung des Gebäudes durch russische Soldaten weiß Knapp zu erzählen, aber auch von der jüngeren Zeit. 1982 erwarben der Verein zur Erhaltung Ostdeutschen Kulturgutes und der Landesverband des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes das zur Halbruine verkommende Haus von der Stadt Uetersen.

Seit dieser Zeit bewirtschaften es beide Vereine in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) als „Haus Ueterst End“.

Der langjährige Vorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende des Vereins zur Erhaltung ostdeutschen Kulturgutes, Erwin Krüger, wird als Initiator der Wiederbelebung des Hauses auf den Wiederaufbau und die Nutzung des Gebäudes zurückblicken. Alle Bürger sind zu dieser Feierstunde herzlich eingeladen.

Seitens der Stadt werden der Erste Stadtrat, Andreas Faust, und die stellvertretende Bürgervorsteherin, Sabine Lankau, an der Geburtstagsfeier teilnehmen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert