Lehrstellen-Infotag 2013 : Ein kooperatives Miteinander

3697491_800x593_5127c04a73ea9.jpg

Das Gute am demografischen Wandel ist, dass er schon seit vielen Jahren bekannt ist. Man konnte und kann sich also rechtzeitig auf ihn vorbereiten. Die älter werdende Bevölkerung in Deutschland berührt nicht nur das Thema Pflege. Das mit ihm verbundene Problem setzt viel früher an: bei der Ausbildung. Unternehmen, die auch in Zukunft ausbilden wollen und somit weiterhin eine Rolle auf dem Markt spielen möchten, müssen sich den Gegebenheiten anpassen. Sie werden daher verstärkt um junge Leute werben. Die passive Entgegennahme von Bewerbungsunterlagen reicht in vielen Branchen schon heute nicht mehr aus. Vielmehr wird aktives Handeln auch von Arbeitgeberseite verlangt.

shz.de von
22. Februar 2013, 19:58 Uhr

In Uetersen ist rechtzeitig reagiert worden. Auch in Zukunft möchte man eine Region der guten Ausbildung sein. Vor inzwischen sieben Jahren wurde der Lehrstellen-Infotag aus der Taufe gehoben. Damals im Autohaus Uetersen. 20 Firmen konnten damals bewegt werden, mitzuwirken. Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen ist stetig gewachsen. Am 8. März, wenn zum 7. Mal zum Lehrstellen-Infotag eingeladen wird, werden es 47 Firmen sein, die sich der Zielgruppe vorstellen wollen, die dringend benötigt wird – den Schülern. Meike Koschinski, Wirtschaftsförderin der Stadt und neben der Hamburger Sparkasse und der Agentur für Arbeit (Uetersen) Initiatorin der „Messe“, musste diesmal sogar Unternehmern absagen, aus Platzgründen.

Schon am Vormittag werden es rund 900 Pennäler aus Moorrege, Tornesch und Uetersen sein, die sich, zeitlich versetzt, in der neuen Sporthalle der KGS in Tornesch einfinden. Am Nachmittag sind Mädchen und Jungen vom Gymnasium und den beruflichen Schulen zu Gast. Dann, von 13.30 Uhr an, kann die „Berufsstarter-Messe“auch von der interessierten Öffentlichkeit besucht werden.

„Der Lehrstellen-Infotag hat nun schon seit Jahren einen hohen Stellenwert. Für die Region bedeutet dies Lebendigkeit und Generationenvielfalt, Innovation und ein wirtschaftlich interessanter sowie konkurrenzfähiger Standort in der Metropolregion Hamburg“, so Meike Koschinski. Anliegen der Stadt sei es, rechtzeitig und stetig auf das Thema Ausbildung in der Region hinzuweisen. Die Stadt selbst braucht gut ausgebildete Bürger, weil genau die es sind, die sich über ihre tägliche berufliche Verpflichtung hinaus engagieren.

Dank des Sponsorings der Agentur für Arbeit werden Schüler aus Uetersen und Moorrege auch in diesem Jahr mit Bussen der KViP zum Lehrstellen-Infotag gefahren. Ebenfalls dankbar sind die Initiatoren der KGS-Schülerfirma „Event Solution“, die einen großen Beitrag bei der Vorbereitung der Halle am Messetag leisten wird.

Die im vergangenen Jahr eingeführte Vorbereitungs-Broschüre für die Schüler ist ein großer Erfolg gewesen und wurde daher auch in diesem Jahr erstellt. Die Schüler finden darin das Ausbildungsangebot der ausstellenden Betriebe und haben so zudem die Möglichkeit, sich Notizen über die Gespräche zu machen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert