zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 06:45 Uhr

Laubabfälle : Ein Konzept muss her

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Seniorenbeirat hatte in seiner Augustsitzung den Beschluss gefasst, sich an Politik und Verwaltung zu wenden und anzuregen, den von der Stadt jährlich ausgegebenen Gutschein für die Entsorgung von Grünabfällen um die kostenfreie Entsorgung von Laub zu erweitern.

shz.de von
erstellt am 07.Nov.2014 | 21:42 Uhr

Die Politiker des Umweltausschusses befassten sich in ihrer jüngsten Sitzung mit dem Wunsch, folgten ihm aber nicht. Allein der Christdemokrat Friedrich Meyer-Hildebrand merkte an, dass anstelle des Gutscheines für die kostenfreie Anlieferung von 1 Kubikmeter Strauchgut doch die Möglichkeit gegeben werden könnte, eine bestimmte Anzahl Säcke Laub abzuliefern. Die Rechnung gehe so nicht auf, machte Verwaltungsmitarbeiter Rainer Lutz, Stabstelle Umwelt und Wirtschaftskoordination, deutlich.

„Wir haben ein relativ gut funktionierendes System zur Entsorgung von Laub städtischer Bäume. Die Gutscheine, die die Stadt jeweils am Jahresanfang an alle Grundeigentümer verschickt, soll Gartenbesitzern die Möglichkeit geben, sperrige Gartenabfälle ortsnah und kostenlos zu entsorgen. Der von der Stadt an den Betreiber der Gartenabfallanlage gezahlte Zuschuss ist berechnet auf die Gartenabfallmengen, die über die Gutscheine angeliefert und geshreddert werden“, erläuterte Rainer Lutz. Er wies darauf hin, dass jedoch die Möglichkeit besteht, auf der Gartenabfall-Entsorgungsanlage mit Laub gefüllte Säcke für 1 Euro pro Sack abzugeben. Eine Gutscheinerweiterung zur Laubanlieferung müsste die Stadt finanziell ausgleichen. „Auch wenn vieles zunächst für eine Erweiterung der Gutscheine um die Abgabe von Laubsäcken sprechen mag, beginnt an dieser Stelle das Unberechenbare“, betonte Rainer Lutz.

Etwa 3000 Säcke Laub wurden in der Vergangenheit jährlich angenommen, was 3000 Euro entspricht. Ob sich die Menge nach einer Freigabe der Gutscheine verdoppelt oder verdreifacht, könne jedoch nicht eingeschätzt werden und damit auch nicht der Aufwand und die Kosten, so Rainer Lutz. Politik und Verwaltung kamen überein, das Thema Laubentsorgung und Straßenreinigung generell auf den Prüfstand zu stellen. Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, bis zum Frühjahr ein Konzept für eine „große Lösung“ zu erarbeiten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert