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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 19:47 Uhr

Ein Kampf-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum letzten Heimspiel vor der Winterpause empfingen die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonntag den FC Teutonia 05. TSV-Torwart Christoph Richter sollte wegen einer Grippe eigentlich nicht spielen – hütete dann aber doch das Tor, weil sich sein Vertreter Dennis Zimmermann am Finger verletzte.

Und Richter war gleich gefordert, als er einen Schuss von Jonas Meier festhielt (5.). Im Gegenzug scheiterte Jannick Prien per Kopf an Gäste-Keeper Semir Svraka, ehe die Partie etwas verflachte. Yannick Kouassi war als TSV-Spitze zwar sehr engagiert, doch ihm fehlte es oft an der nötigen Unterstützung. Und Svraka parierte sowohl Oliver Engls wuchtigen Kopfball (25.) als auch Helge Kahnerts 30-Meter-Schuss (34.), so dass es bis zur Pause beim 0:0 blieb.

In der ersten Minute der zweiten Halbzeit gab es im Rosenstadion aber Grund zum Jubeln: Kouassi schob aus Nahdistanz zum 1:0 ein. Nachdem Kahnert nach Till Moslers Eckstoß nur knapp am Ziel vorbei geköpft hatte (50.), drängten die kampfstraken Teutonen jedoch auf den Ausgleich: Immer wieder flogen hohe Bälle in den TSV-Strafraum. Nach einem Eckstoß feuerte Oliver Mingu Ruge einen Volleyschuss ab, den Richter stark hielt (56.). Die Teutonen drückten nun, ehe die Uetersener nach 70 Minuten wieder stärker wurden und Chancen zum 2:0 hatten: Svraka klärte per Grätsche knapp vor Mikail Pekdemir (71.) und Moslers 22-Meter-Schuss flog knapp über die Latte (73.).

Als Pekdemir den Ball von rechts in den Fünfmeterraum brachte, versuchte es Kouassi per Hackentrick, doch im folgenden Getümmel wollte er Ball einfach nicht über die Linie gehen (74.). Eine weitere Minute später war es aber soweit: Einen 20-Meter-Schuss von Kahnert blockte die Gäste-Abwehr noch ab, doch den Abpraller nahm Mosler dann aus 25 Metern mit vollem Risiko direkt und jagte ihn so brachial flach rechts ins Netz, dass dabei auch jeder Bundesliga-Torwart chancenlos gewesen wäre. „Da macht es sich doch bezahlt, dass wir zuletzt immer wieder Torschüsse trainiert haben“, schmunzelte TSV-Trainer Peter Ehlers.

Die Teutonen setzten in der Schlussphase alles auf die Karte Offensive: Aus einer Vierer- wurde eine Dreierabwehrkette und tatsächlich brachte Dejan Glisovic den Ball aus Nahdistanz an Richter vorbei – doch der Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (87.). Auf der Gegenseite scheiterte Pekdemir freistehend an Svraka (89.), dann war Schluss. Dass Pekdemir nur eingewechselt wurde, erklärte Ehlers damit, dass der beste TSV-Torschütze in der Vorwoche nur bei einer von drei Trainingseinheiten dabei war. „Es war ein Kampf-Sieg, der uns die Chance erhält, in der Landesliga als Tabellenführer zu überwintern“, sagte Ehlers mit Blick auf das am Sonnabend, 15. Dezember anstehende Nachhol-Derby bei der SV Lieth abschließend.

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erstellt am 02.Dez.2012 | 20:18 Uhr

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