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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 16:49 Uhr

Feuerwehr : Ein hoch begabter Alleskönner

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hartmut Glashoff hatte die Aufgabe, das Prachtexemplar für den Besucherstrom vorzubereiten. Heists stellvertretender Wehrführer richtete die Scheinwerfer, öffnete alle Türen, reihte die Ausrüstungsgegenstände auf und wartete auf die anerkennenden Kommentare derer, die sich nur wenige Meter von ihm entfernt in der Fahrzeughalle überhaupt erstmal darüber in Kenntnis setzen ließen, was sie erwarten würde.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2012 | 20:11 Uhr

Denn der jüngste Spross im Fuhrpark der Feuerwehr, am Sonnabend vor mehr als 100 Augenpaaren offiziell in Dienst gestellt, ist gleichzeitig auch der modernste und leistungsstärkste. Der hoch begabte Alleskönner steckt voller Technik und raffinierter Ausstattungsdetails, die man kennen muss. Wehrführer Helmut Ossenbrüggen klärte über die Besonderheiten des Hilfsleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 20 in der herausgeputzten Fahrzeughalle seiner Wache auf: 2400 Liter-Wassertank, Druckluftlöschanlage, in der ein Schaumkonzentrat vor dem Löschangriff mit wenig Wasser gemischt wird, Notstromaggregat, leistungsstarke schwenkbare Schweinwerferanlage, Schere und Spreitzer, dreiteilige Leiter, 160 Meter-Schlauch, den ein Mann allein ausrollen kann, und Automatikgetriebe.

Dazu ein Fahrzeuggestell von Daimler und die maßgeschneiderten Aufbauten der Spezialfirma Schlingmann! Das 330000 Euro teure Fahrzeug macht den Fuhrpark der Heistmer Feuerwehr zu einem der modernsten in der Region. „Und es wurde bezahlt, ohne Schulden zu machen“, sagte Moorreges Amtsverwaltungschef Rainer Jürgensen. „Ein Wunderwerk der Technik“ nannte es Bürgermeister Jürgen Neumann, der sich in seiner Rede einmal mehr zur Gemeindefeuerwehr bekannte. „Mir imponieren die Einsatzbereitschaft und das Engagement, und die Gemeinde Heist kommt ihrer Verpflichtung, für den Brandschutz zu sorgen, aus vollem Herzen nach.“ Für die Feuerwehrleute bedeutet das Fahrzeug zunächst einmal deutlich mehr Arbeit. Sonderdienste sind angesagt, denn ohne Schulungen geht es bei diesem Fahrzeug nicht. Am Ende aber, da ist sich Wehrführer Ossenbrüggen sicher, wird das Fahrzeug der Wehr viel Arbeit abnehmen.

„Wir sind bereit, weiter unseren Dienst für unsere Bürger zu leisten, Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr“, so Ossenbrüggen vor Vertretern aus Vereinen und Politik sowie den Delegationen der Nachbarwehren.

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