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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 08:35 Uhr

Hochwasser : Ein Hilfszug für Lauenburg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem in vielen Hochwassergebieten immer noch mit hohen Pegelständen gekämpft wird, hat sich die Lage auch im Kreis Herzogtum Lauenburg weiter zugespitzt. Am gestrigen Vormittag stieg das Wasser in Lauenburg/Elbe auf einen Pegelstand von 9,18 Metern. Gegenüber, am anderen Ufer, soll die Elbe bei Hohnstorf am kommenden Donnerstag einen Pegelstand von 10,15 Metern erreichen. Das ist mehr als der Pegelstand des Jahres 1855, der mit 9,88 Metern seither nicht mehr übertroffen wurde. Die Innenstadt von Lauenburg wurde evakuiert.

shz.de von
erstellt am 10.Jun.2013 | 21:17 Uhr

Daher hat die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Kreis Pinneberg gestern 44 Helfer nach Lauenburg entsandt. Die Kräfte, die Boote und diverse Einsatzfahrzeuge startklar hatten, wurden gestern mittag in Wedel zusammengezogen und starteten nach Einweisung durch ihren Zugführer Jochen Möller ihre Fahrt quer durch Hamburg in Richtung Lauenburg. Mit dabei waren Frauen und Männer aus Quickborn, Halstenbek, Rellingen, Schenefeld, Uetersen, Barmstedt, Wedel und Elmshorn.

Der stellvertretende Vorsitzende des DLRG-Kreisverbandes, Oliver Kusber, blieb indes in Wedel, um die Entsendung der Ersatzkräfte zu organisieren.

Der Einsatzbefehl lautet: Personenrettung, Evakuierung, Tierrettung und Deichsicherung. Auch die Schleusenanlage zum Elbe-Lübeck-Kanal ist Hilfsziel der Kreis Pinneberger DLRG-Helfer, die mithelfen sollen sicherzustellen, dass die Anlage dem Wasserdruck standhält. Mit dabei sind auch zwei Taucher, die auf Erkundungsfahrten und bei Deichsicherungsmaßnahmen unterstützen sollen. „Was uns genau erwartet, werden wir vor Ort sehen, nachdem wir in die Lage in Lauenburg eingewiesen wurden“, sagte Jochen Möller. Gegen zwölf Uhr setzte sich der Zug im Rahmen einer sogenannten Alarmfahrt (mit Blaulicht) in Bewegung und verließ die Stadt, damit um 15 Uhr wie geplant das Ziel erreicht werden konnte. Mit dabei war auch das erst kürzlich angeschaffte Motorrettungsboot „Pagensand“ der DLRG Wedel und die „Ueterst End“ der DLRG Uetersen.

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