Handball : Ein glückliches Ende

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In der Barmstedter Sporthalle Heederbrook spielten der heimische BMTV und der TSV Uetersen in einem intensiven Landesligaspiel 60 Minuten auf Augenhöhe. Mit dem 26:24-Sieg war dann der TSV die glücklichere Mannschaft und bleibt nach drei Spieltagen weiter ungeschlagen.

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20. September 2011, 21:02 Uhr

„Die Mannschaft hat sich zurückgekämpft. Das zeigt, dass die Chemie im Team stimmt“, so TSV-Trainer Neumann, der den Ausfall von Lötje und Blum verkraften musste, dafür brachte sich Plump aus der A-Jugend hervorragend ein. Allerdings fand er auch Kritikpunkte. So wurde in der Abwehr nicht so gearbeitet, wie man es sich vorgestellt hatte. Da kam der BMTV durch die beiden Halbspieler immer wieder zu Torerfolgen, selbst bei Unterzahl. Im TSV-Angriff wurde dazu oftmals zu früh abgeschlossen. In der ersten Halbzeit konnte sich vorerst keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Eine Führung für den BMTV glich Uetersen postwendend bis zur 25. Minute aus. Beim 13:11 gab es erstmals einen 2-Tore-Vorsprung für die Barmstedter, die mit dem 15:13 auch in die Pause genommen wurde. Diese Führung baute der BMTV dann nach dem Wechsel auf 17:13 aus.

Danach lief Boje im TSV-Tor zur guten Form auf (drei Paraden in Folge) und nach 40 Minuten (17:17) konnte der Ausgleich erzielt werden. Jetzt hatte sich Uetersen ins Spiel zurückgekämpft, auch wenn der BMTV immer wieder eine knappe Führung von ein bis zwei Toren herauswerfen konnte.

Als Ladiges den 21:20-Anschlusstreffer erzielen konnte und Maß in Unterzahl den Gleichstand herstellte, wurden damit spannende fünf Schlussminuten eingeläutet. Timm schoss das 22:22 und erstmals eine TSV-Führung (22:23) in der zweiten Halbzeit. Jetzt bekamen die Fans auf beiden Seiten feuchte Hände. Nach TSV-Führungen konnte der BMTV zweimal ausgleichen. Als dann Maß das 25:24 für den TSV erzielen konnte, war es Boje, der mit einer glänzenden Parade die Führung festhielt. Nach 58 Minuten erwies dann BMTV-Trainer Michaelsen seinem Team einen „Bärendienst“. Er reklamierte eine Zwei-Minuten-Strafe und das Schirigespann hob noch einmal die zwei Finger. Vier Barmstedter gegen sechs Uetersener, doch Pietsch konnte diese Überzahlmöglichkeit nicht nutzen. Den Gegenzug überstand Uetersen und Timm machte mit dem 26:24 im Gegenzug alles klar.

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