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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 09:07 Uhr

Bufdis : Ein Gewinn für alle

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zwei Jahre nach Einführung haben der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder und die beiden Geschäftsführer des Kreisjugendringes Pinneberg (KJR), Ingo Waschkau und Birgit Hammermann, den Bundesfreiwilligendienst als „einzigartige Erfolgsgeschichte“ bezeichnet. „Die Zivildienstleistenden durften bei uns nur Hausmeistertätigkeiten verrichten, aber die Bufdis können jetzt auch inhaltlich arbeiten, also nach ihren Stärken eingesetzt werden“, zog Birgit Hammermann während eines Treffens mit Schröder in der Jugendbildungsstätte Bilanz.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 21:08 Uhr

100000 sogenannte Bufdis, also Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst, gibt es inzwischen in Deutschland. Damit konnten die Zivildienstleistenden zu 100 Prozent ersetzt werden. „Ein Riesenerfolg für unsere Gesellschaft“, sagte Ole Schröder. Da der Bundesfreiwilligendienst allen Altersgruppen offen steht, beteiligen sich daran zunehmend auch ältere Menschen. 20 Prozent der Bufdis sind mittlerweile über 50 Jahre alt. Im Kreis Pinneberg gibt es 95 Freiwillige, drei von ihnen arbeiten beim Kreisjugendring. „Wir haben mit dem Übergang vom Zivildienst Probleme gehabt und waren zunächst auch zurückhaltend, was den Bundesfreiwlligendienst angeht“, so Ingo Waschkau.

Inzwischen sei er für den Kreisjugendring ein großer Gewinn. „Der Bundesfreiwilligendienst ist insgesamt hchwertiger als der Zivildienst“, so Waschkau weiter. Das zeige sich auch daran, dass die meisten Teilnehmer an dem Programm großes Interesse an einer inhaltlichen Einbindung hätten.

„Den Freiwilligen wird die Chance eröffnet, in ganz neuen Bereichen Erfahrungen zu sammeln, neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu entwickeln“, sagte der Christdemokrat Schröder. Die drei KJR-Bufdis Enrico Zahn, Jonas Gercken und Jan Lorenzen haben unterschiedliche Beweggründe für ihren Dienst. Zahn hat Pädagogik und Soziologie studiert und überbrückt die Zeit bis zum Job. Gercken und Lorenzen haben gerade die Schule beendet und überbrücken die verbleibende Zeit bis Ausbildungs- beziehungsweise Studienbeginn.

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