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Einweihung : Ein gemütliches „Zwergenstübchen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bürgermeister Udo Tesch hat am Sonnabend den Krippen-Anbau des Heidgrabener Kindergartens eingeweiht. Die Leiterin Ute Junge sagte: „Es ist total klasse und enorm, dass das so funktioniert hat für unsere kleine Gemeinde.“ 22 Mitarbeiter begrüßten rund 40 Gäste zu einem Tag der offenen Tür.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 21:22 Uhr

Die neue Krippe heißt „Zwergenstübchen“. Bereits seit August betreuen die Erzieherinnen Heidi Kehrls, Susann Hoyer und Petra Busjäger dort zehn Kinder unter drei Jahren. Etwa zwölf Heidgrabener Jungen und Mädchen diesen Alters besuchen zudem eine Gruppe der Arbeiterwohlfahrt, acht kommen bei Tagesmüttern unter. Damit hat die Gemeinde die gesetzliche Pflicht, ab August eine Betreuung für mindestens 35 Prozent der Kleinkinder im Ort anzubieten, nicht nur erfüllt, sondern sogar überschritten, so Tesch. Das Gebäude kostete rund 420000 Euro. Davon übernahm der Kreis Pinneberg 124000 Euro. Den Rest muss die Gemeinde mithilfe von Darlehen selbst tragen. „Das ist eine Investition in die nächste Generation“, sagte Tesch. Es sei völlig in Ordnung, dass diese eines Tages auch zur Finanzierung beitrage. Als Trugschluss bezeichnete er dagegen die Auffassung, dass es besser sei, erst zu sparen und dann zu bauen. „Dann laufen uns die Baupreise weg“, sagte er. Zudem käme den Kindern die Erziehung erst viel später zugute.

Der zweigeschossige Anbau umfasst eine Nutzfläche von rund 200 Quadratmetern. Der Gruppenraum enthält einen Spielteppich, einen Basteltisch, der an die Wand geklappt werden kann, eine Hochebene und eine Kuschelecke. In einem Ruheraum nebenan hat jedes Kind sein Bett oder Körbchen. Im Badezimmer gibt es nicht nur eine winzige Toilettenschüssel, sondern auch ein Matschbecken und einen Wickeltisch, auf den die Kinder über eine Treppe hinaufsteigen sollen. Die Erzieher schonen dadurch ihre Rücken. Junge hat in dem Anbau ein neues Büro bezogen. Für die Mitarbeiter gibt es erstmals einen Pausen- und Besprechungsraum. Der Dachboden dient als Abstellfläche. Tesch bedankte sich bei dem Architektenbüro Butzlaff und Tewes. „Das ist reibungslos gelaufen“, sagte er. Projektleiterin Magdalene Spiering hatte auch die vorigen Bauabschnitte des Kindergartens betreut. Die erste Gruppe traf sich ab 1972 im Schulungsraum der Feuerwehr. 1980 entstand der erste Gruppenraum an der Turnhalle. Inzwischen betreuen die Erzieher 90 Kinder. Das Krippenteam hatte in der Kita bereits mit älteren Kindern gearbeitet und wechselte nach einer Fortbildung in den neuen Aufgabenbereich. Junge stellte dafür weitere Mitarbeiter ein. Britta Langer und Katrin Neu unterstützen sie als stellvertretende Leiterinnen.

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