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ToAll-Veranstaltung : Ein gelungenes musikalisches Allerlei

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass die ToAll-Kulturveranstaltung mit dem Servieren von Tomatensuppe begann, erstaunte die Gäste nicht: Sie hatten sich bei dem Programm „Singing Omnivores“ auf einen Abend nicht nur mit musikalischen, sondern auch kulinarischen Genüssen eingestellt und ließen sich das heiße Süppchen schmecken.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 19:51 Uhr

Lange beim Essen aufhalten „durften“ sich die ToAll-Gäste allerdings nicht. Sie wurden von einer temperamentvollen Dame mit an den „Hotel-Pool“ genommen und erfuhren von ihrem Anliegen, im Urlaub den „Mann fürs Leben“ finden zu wollen. Mit dem Frank Sinatra-Titel „Night and Day“ und dem ebenso bekannten Andrews Sisters Calypso-Song „Rum and Coca Cola“ war dem Musikerehepaar Karolin (Gesang) und Markus Schell (Gesang und Klavier) von Musica Portabile der Einstieg in das musikalische Crossover bestens gelungen. Die Songs unterschiedlicher Genres rund ums Essen, Trinken und die Liebe hatte Julia Fabian, unter deren Regie „Singing Omnivores“ stand, in eine amüsante Geschichte der „Partnersuche“ gepackt.

Dabei kamen nicht nur die musikkünstlerischen Fähigkeiten des Ehepaares Schell zum Tragen, sondern auch das darstellerische Können. Den Traum von einem „Häuschen im Grünen“ (... aber doch bitte nicht in Tornesch, so kriegen Sie keinen Mann ... ) träumten die Zuschauer mit und stimmten bei „Ich will heiße Schokolade“ dem „Auserwählten“ zu, dass die „Frau ganz schön nervig“ sei. Die konterte mit „Ausgerechnet Bananen“. Besonders brillierte Karolin Schell beim Stroganoff-Song und auch bei „Lollipop“ fegte die hochschwangere Künstlerin mitreißend über die Bühne. Das Ende der Story: das Paar findet sich und braucht keine Millionen, sondern nur „Musik, Musik, Musik“. Doch die werdenden Eltern Karolin und Markus Schell relativierten: „Wir brauchen nicht nur Musik, Musik, sondern Millionen für Wickelkommode, Kinderwagen und, und und ...“.

Die Premiere von „Singing Omnivores“, die Regisseurin Julia Fabin auf die „freudigen Umstände“ zugeschnitten hatte, war in Tornesch ein großer Erfolg. In dieser Form aufgeführt wird der Musikabend von Karolin und Markus Schell nur noch wenige Male.

In den Programmpausen servierte ToAll Würstchen und Kartoffelsalat und nach dem Udo Jürgens-Schlager „Aber bitte mit Sahne“ selbst gebackenen Kuchen. Auch im kommenden Jahr ist ein ToAll-Abend mit Künstlern von Musica Portabile geplant.

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